Kläger: Dr. Samuel Weisbach, Domherr zu Hamburg, für sich und die Kinder aus seiner Ehe mit Anna Maria Heusch in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Johann Diederich Beckhoff, Andreas Beckhoff und Walter Beckhoff als Erben der Agatha Junckers, geborene Boscha(e)rt, Witwe des Dominicus Junckers, in Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1752) confirmationis transactionis (nach der Urteilsverkündung gescheiterter Antrag auf "restitutio in integrum"); Impugnation der Verlassung eines Brauerbes in der Katharinenstraße, Herausgabe eines Nachlass-Inventars und Gültigkeit eines Ehezärters in einem Streit um die Erbschaft der Sara Elisabeth Beckhoff, geborene Schröder, Frau des Walter Beckhoff (junior) in Hamburg; Hinweis der Kläger, dass bei diesem Streit zwischen aus den Niederlanden stammenden Familien auch das niederländische Erbrecht gelten müsse
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Kläger: Dr. Samuel Weisbach, Domherr zu Hamburg, für sich und die Kinder aus seiner Ehe mit Anna Maria Heusch in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Johann Diederich Beckhoff, Andreas Beckhoff und Walter Beckhoff als Erben der Agatha Junckers, geborene Boscha(e)rt, Witwe des Dominicus Junckers, in Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1752) confirmationis transactionis (nach der Urteilsverkündung gescheiterter Antrag auf "restitutio in integrum"); Impugnation der Verlassung eines Brauerbes in der Katharinenstraße, Herausgabe eines Nachlass-Inventars und Gültigkeit eines Ehezärters in einem Streit um die Erbschaft der Sara Elisabeth Beckhoff, geborene Schröder, Frau des Walter Beckhoff (junior) in Hamburg; Hinweis der Kläger, dass bei diesem Streit zwischen aus den Niederlanden stammenden Familien auch das niederländische Erbrecht gelten müsse
211-2_W 12 Teil 2
W 1618
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> W
1691-1752
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Jacob von Zwierlein (1738). Dr. Johann Albert Ruland (1747). Beklagter: Dr. Johann Goy (1738). Dr. Georg Melchior Hofmann (1745). Lt. Lucas Andreas von Bostell (1746). Dr. Johann Wilhelm Ludolf (1752).- Instanzen: 1. (Niedergericht 1735-1736). 2. (Obergericht 1736-1737). 3. Reichskammergericht 1738-1752.- Darin: Ehezärter von 1692 zwischen Walter Schröder, Sohn des Bürgermeister Johann Schröder, und Elisabeth Ruland, Tochter des Arnold Ruland; Ehezärter von 1716 zwischen Walter Beckhoff (junior) und Sara Elisabeth Schröder; Stammtafel der Nachfahren der Erblasserin (gedruckt) und sonstige genealogische Auszeichnungen (passim); Aufstellung über das Vermögen (status bonorum), Inventar der Erbgüter, Quittungen über die Aushändigung der Erbschaft und Auszüge aus den Büchern der beteiligten Kaufmannsfamilien aus der Zeit 1691-1731 (passim); Aktenstücke aus dem Kompromissverfahren zwischen den Parteien 1733-1752 (passim); Gutachten der Juristen-Fakultät der Universität Helmstedt von 1737 ("Rationes decidendi"); gutachterliche Äußerung von 1751 durch Kaufleute und Buchhalter über die Buchführung bei Erbschaft und Mitgift; gutachterliche Äußerung des Rats 1752 über die Verteilung der Erbgüter und über Erbschaftsausschlagungen; Rat- und Bürgerschluss von 1732 über die von unmündigen Personen ausgestellten Wechsel und Obligationen (gedruckt); Auszug aus dem "Tractat von unbeweglichen Gütern" des Matthäus Schlüter; Vergleich zwischen den Parteien von 1752.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11405 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
vgl. die Prozessschrift "Series Acti et Processus in Compromissis und Erbteilungssachen Dr. Samuel Weisbach...1751' (Bibliothek des Hamburger Staatsarchivs)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:56 MEZ