Offiziersverein des Feldartillerie-Regiments Nr. 29 mit Unterlagen der Kameradschaftsvereine 13, 27 und 65 (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, M 740/10
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Militärische Bestände 1871-ca. 1920 >> Nachlässe und Sammlungen >> Sammlungen >> Schriftgutsammlungen
1884-1895, 1909-1982
Inhalt und Bewertung
Enthält Rundschreiben, Korrespondenzen, Zeitungsausschnitte und Geschäftsunterlagen sowie Fotos. Der Bestand wurde 1982 vom letzten Vorsitzenden, Leutnant a.D. Roser, übergeben.
Vorbemerkung: Der Offiziersverein des Feldartillerieregiments 29 wurde vermutlich kurz nach Ende des Ersten Weltkriegs, jedoch vor 1922 gegründet. (1) Eine gedruckte Satzung von 1933 ist im Bestand enthalten.Abbildung. (2) Die Rundschreiben und Veranstaltungen des Vereins wurden 1943 eingestellt und erst 1954 wieder fortgeführt (3). Die Führung der Vereinsunterlagen oblag dem Vorsitzenden, aus dessen Händen der Bestand im Jahr 1982 (Nachtrag 1983) dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart Abt. Militärarchiv übergeben wurde (4). Vorsitzende des Vereins waren: (5) Generalleutnant Dr. Heinrich von Maur ?-1922 Generalleutnant a. D. Landauer 1922-1931 Oberstleutnant Ottmar Frhr. von Waechter 1931-1941 Oberst a. D. Ernst Frfr. von Watter 1941 (-1943) Major a. D. Hans Müller (1954-) 1956 Oberst a. D. Max Lichtenberg 1956-1958 Oberstleutnant a. D. Hermann Rapp 1958-1961 Major a. D. Richard Ammon 1961-1980 Oberleutnant a. D. Erwin Silber 1980-1982 Leutnant a. D. Rudolf Roser 1982 Außer den Unterlagen des Offiziersvereins Feldartillerieregiment 29 befinden sich im vorliegenden Bestand auch Unterlagen der Offiziersvereine/ Kameradschaften der Feldartillerieregimenter 13, 27 und 65 (6), da der Vorsitz aller vier Vereine teilweise in Personalunion geführt wurde. Ebenso befinden sich im Bestand einige persönliche Unterlagen von Vereinsmitgliedern (7). Während der Verzeichnung mussten die nun vorliegenden Einheiten großenteils erst gebildet werden, ebenso war eine chronologische Neuordnung fast durchgehend erforderlich. Kassiert wurden leere Briefumschläge und Dubletten, außerdem einige gedruckte Flugschriften von 1978-1981 über den italienischen Kriegsefangenen Major Walter Reeder, der jedoch keine nachweisbare Beziehung zum Offiziersberein hatte. Der vorliegende Bestand wurde im April/ Mai 1989 von Archivinspektor z. A. Albrecht Gühring geordnet, verzeichnet und verpackt. Stuttgart, im Mai 1989 Albrecht Gühring
Fußnoten: (1) Bü. 1 (2) desgl. (3) Bü. 1-7 (4) Jahresbericht 1982, II.2.2.5. Schenkungen (5) Bü. 1-7 (6) Bü. 11, 23-26 (7) Bü. 12, 13, 15
26 Bü
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ
Hierarchie
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- Sammlungen (Tektonik)
- Schriftgutsammlungen (Tektonik)
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