Kirchengemeinde Aplerbeck (Bestand)
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4.35
Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen (Archivtektonik) >> 04. Deposita von Kirchenkreisen und Kirchengemeinden >> 04.2. KG Kirchengemeinden >> 04.2.03. Kirchenkreis Dortmund
1586 - 2021
Empfehlung zur Beständeübergreifenden Recherche: https://archiv-ekvw.de/fileadmin/mcs/archiv_ekvw/infomaterial/Anleitung_Recherche_DO.pdfZum BestandDas Archiv der Kirchengemeinde Aplerbeck besteht aus 526 Akteneinheiten und 29 Fotoeinheiten im Zeitraum von 1589 - 1979. Bereits 1979 wurde ein Großteil des Bestandes im Landeskirchlichen Archiv der EkvW verzeichnet, die Neubearbeitung per EDV und die Einarbeitung eines Nachtrages fand im Jahre 2000 statt. Das Archiv wird unter der Bestandsnummer 4.35 als Depositum im Landeskirchlichen Archiv aufbewahrt.In dem Archiv gibt es eine Reihe von Fremdprovenienzen, was bei der früheren Verzeichnung nicht berücksichtigt worden ist. So finden sich z.B. einige Handakten des Rendanten Rieke, der 1936 vom Konsistorium in Münster zum Bevollmächtigten der Finanzabteilung bestellt worden war. Rieke sollte u.a. auch die Vermögens- und Kirchensteuerverwaltung der Kirchengemeinde Holzwickede übernehmen. Diese Maßnahme war nötig geworden, da ordnungsgemäße Beschlüsse durch den für die Kirchengemeinde eingesetzten Gemeindekirchenausschuss nicht mehr zustande gekommen waren. Leider war die Provenienz nicht in allen Fällen zu rekonstruieren, so dass ein Zurückordnen in die anderen Archive nicht durchgängig möglich gewesen wäre. Besonders problematisch war die Zuordnung bei den Akten des Ev. Gemeindeamtes Dortmund-Aplerbeck. So habe ich mich dafür entschieden, alle Akten in diesem Bestand zu belassen, und in dem Feld Provenienz auf die Entstehungsbehörde des Schriftgutes, soweit feststellbar, hinzuweisen.Von besonderem Interesse sind die Akten die Reparaturen und den Umbau der St. Georg Kirche betreffend. Nachdem 1869 die Kirche an der heutigen Märtmannstraße eingeweiht worden war, wurde die St. Georg Kirche nicht mehr genutzt und verfiel nach und nach zur Ruine. Bereits 1894 war sie in so schlechtem Zustand, dass ein Antrag auf Abriss gestellt wurde. Dieser wurde abgelehnt, jedoch war in den folgenden Jahren nur noch von der Ruine die Rede. Selbst die vorbeiführende Straße wurde in Ruinenstraße umbenannt. Erst in den zwanziger Jahren besann man sich der alten Kirche und beschloss 1926 die Restaurierung und den Ausbau. Dem Zeitgeist entsprechend entstand ein wenig ansprechendes Gebäude. Dieses wurde entsprechend der Idee vom heiligen Kämpfer Michael, dem Idealbild der Deutschen, bis 1945 Michaelsbau genannt.Altar, Kanzel und Kirchengestühl waren völlig aus dem Inneren verschwunden, in dem alten Kirchenschiff, umgestaltet zum Saal fanden die Parteitreffen der NSDAP statt. Die Nutzung als Saal dauerte bis in die 60er Jahre. Von 1961 bis 1963 dauerte die Wiederherstellung von St. Georg als Gemeindekirche.Über das rege Vereinsleben zu Beginn des 20. Jahrhunderts geben die Akten zum Ev. Arbeiterverein Aplerbeck unter den Signaturen 44 – 49 Aufschluss.Unter dem Gliederungspunkt „Verfassung und Organisation“ finden sich 24 Archiveinheiten mit dem Titel „Verwaltung der Kirchengemeinde“. Diese Akten müssen bei Recherchen immer beachtet werden, da sie Unterlagen zu allen Belangen der kirchlichen Verwaltung beinhalten können.Zur Erläuterung des Findbuches ist zu sagen, dass in der ersten Spalte die gültigen Archivsignaturen aufgeführt sind. Handelt es sich um Karten und Pläne ist der Nummer ein K vorgestellt, bei den Fotos ein F und den Urkunden ein U. Darauf folgt in der mittleren Textspalte der Aktentitel, gegebenenfalls mit Erschließungsvermerken. Darunter findet sich, falls vorhanden, der Sperrvermerk und die Altsignaturen. Ganz rechts sind die Laufzeiten angegeben. Bei diesen können zwei verschiedene Arten von Klammern auftreten: ( ) verweisen bei Abschriften auf das Datum des Originals, [ ] kennzeichnen erschlossene Jahresangaben undatierter Schriftstücke.Sofern die Benutzung nicht zu Verwaltungszwecken erfolgt, unterliegen die Archivalien einer 30jährigen Sperrfrist (gerechnet nach Ende der Laufzeit). Archiveinheiten, die besondere personenbezogene Daten enthalten bzw. personenbezogen angelegt sind, wie z.B. die Personalakten, unterliegen darüber hinaus längeren Schutzfristen und tragen daher einen Sperrvermerk. Zu den Schutzfristen vgl. § 6 der Muster-Archivbenutzungsordnung, Stand: Februar 1990.Bielefeld, den 20.02.2001Literatur zur GemeindegeschichteDore Bolege-Vieweg, Gerhard P. Müller, Josef H. Neumann „Dortmunder Dorfkirchen. Schätze mittelalterlicher Kunst“, Dortmund 1998Siegfried Liesenberg „Die Georgskirche in Aplerbeck“, Dortmund 1992Siegfried Niehaus „Kleine Geschichte des Amtes Aplerbeck“, Dortmund 1980Sammlung Jesse, Landeskirchliches Archiv der EKvW, Az. A 6-02Chronik im Lagerbuch der Kirchengemeinde, Landeskirchliches Archiv der EkvW Bestand 11 Nr. 234
Form und Inhalt: Empfehlung zur Beständeübergreifenden Recherche: https://archiv-ekvw.de/fileadmin/mcs/archiv_ekvw/infomaterial/Anleitung_Recherche_DO.pdf
Zum Bestand
Das Archiv der Kirchengemeinde Aplerbeck besteht aus 526 Akteneinheiten und 29 Fotoeinheiten im Zeitraum von 1589 - 1979. Bereits 1979 wurde ein Großteil des Bestandes im Landeskirchlichen Archiv der EkvW verzeichnet, die Neubearbeitung per EDV und die Einarbeitung eines Nachtrages fand im Jahre 2000 statt. Das Archiv wird unter der Bestandsnummer 4.35 als Depositum im Landeskirchlichen Archiv aufbewahrt.
In dem Archiv gibt es eine Reihe von Fremdprovenienzen, was bei der früheren Verzeichnung nicht berücksichtigt worden ist. So finden sich z.B. einige Handakten des Rendanten Rieke, der 1936 vom Konsistorium in Münster zum Bevollmächtigten der Finanzabteilung bestellt worden war. Rieke sollte u.a. auch die Vermögens- und Kirchensteuerverwaltung der Kirchengemeinde Holzwickede übernehmen. Diese Maßnahme war nötig geworden, da ordnungsgemäße Beschlüsse durch den für die Kirchengemeinde eingesetzten Gemeindekirchenausschuss nicht mehr zustande gekommen waren. Leider war die Provenienz nicht in allen Fällen zu rekonstruieren, so dass ein Zurückordnen in die anderen Archive nicht durchgängig möglich gewesen wäre. Besonders problematisch war die Zuordnung bei den Akten des Ev. Gemeindeamtes Dortmund-Aplerbeck. So habe ich mich dafür entschieden, alle Akten in diesem Bestand zu belassen, und in dem Feld Provenienz auf die Entstehungsbehörde des Schriftgutes, soweit feststellbar, hinzuweisen.
Von besonderem Interesse sind die Akten die Reparaturen und den Umbau der St. Georg Kirche betreffend. Nachdem 1869 die Kirche an der heutigen Märtmannstraße eingeweiht worden war, wurde die St. Georg Kirche nicht mehr genutzt und verfiel nach und nach zur Ruine. Bereits 1894 war sie in so schlechtem Zustand, dass ein Antrag auf Abriss gestellt wurde. Dieser wurde abgelehnt, jedoch war in den folgenden Jahren nur noch von der Ruine die Rede. Selbst die vorbeiführende Straße wurde in Ruinenstraße umbenannt. Erst in den zwanziger Jahren besann man sich der alten Kirche und beschloss 1926 die Restaurierung und den Ausbau. Dem Zeitgeist entsprechend entstand ein wenig ansprechendes Gebäude. Dieses wurde entsprechend der Idee vom heiligen Kämpfer Michael, dem Idealbild der Deutschen, bis 1945 Michaelsbau genannt.
Altar, Kanzel und Kirchengestühl waren völlig aus dem Inneren verschwunden, in dem alten Kirchenschiff, umgestaltet zum Saal fanden die Parteitreffen der NSDAP statt. Die Nutzung als Saal dauerte bis in die 60er Jahre. Von 1961 bis 1963 dauerte die Wiederherstellung von St. Georg als Gemeindekirche.
Über das rege Vereinsleben zu Beginn des 20. Jahrhunderts geben die Akten zum Ev. Arbeiterverein Aplerbeck unter den Signaturen 44 – 49 Aufschluss.
Unter dem Gliederungspunkt „Verfassung und Organisation“ finden sich 24 Archiveinheiten mit dem Titel „Verwaltung der Kirchengemeinde“. Diese Akten müssen bei Recherchen immer beachtet werden, da sie Unterlagen zu allen Belangen der kirchlichen Verwaltung beinhalten können.
Zur Erläuterung des Findbuches ist zu sagen, dass in der ersten Spalte die gültigen Archivsignaturen aufgeführt sind. Handelt es sich um Karten und Pläne ist der Nummer ein K vorgestellt, bei den Fotos ein F und den Urkunden ein U. Darauf folgt in der mittleren Textspalte der Aktentitel, gegebenenfalls mit Erschließungsvermerken. Darunter findet sich, falls vorhanden, der Sperrvermerk und die Altsignaturen. Ganz rechts sind die Laufzeiten angegeben. Bei diesen können zwei verschiedene Arten von Klammern auftreten: ( ) verweisen bei Abschriften auf das Datum des Originals, [ ] kennzeichnen erschlossene Jahresangaben undatierter Schriftstücke.
Sofern die Benutzung nicht zu Verwaltungszwecken erfolgt, unterliegen die Archivalien einer 30jährigen Sperrfrist (gerechnet nach Ende der Laufzeit). Archiveinheiten, die besondere personenbezogene Daten enthalten bzw. personenbezogen angelegt sind, wie z.B. die Personalakten, unterliegen darüber hinaus längeren Schutzfristen und tragen daher einen Sperrvermerk. Zu den Schutzfristen vgl. § 6 der Muster-Archivbenutzungsordnung, Stand: Februar 1990.
Bielefeld, den 20.02.2001
Literatur zur Gemeindegeschichte
Dore Bolege-Vieweg, Gerhard P. Müller, Josef H. Neumann „Dortmunder Dorfkirchen. Schätze mittelalterlicher Kunst“, Dortmund 1998
Siegfried Liesenberg „Die Georgskirche in Aplerbeck“, Dortmund 1992
Siegfried Niehaus „Kleine Geschichte des Amtes Aplerbeck“, Dortmund 1980
Sammlung Jesse, Landeskirchliches Archiv der EKvW, Az. A 6-02
Chronik im Lagerbuch der Kirchengemeinde, Landeskirchliches Archiv der EkvW Bestand 11 Nr. 234
Form und Inhalt: Empfehlung zur Beständeübergreifenden Recherche: https://archiv-ekvw.de/fileadmin/mcs/archiv_ekvw/infomaterial/Anleitung_Recherche_DO.pdf
Zum Bestand
Das Archiv der Kirchengemeinde Aplerbeck besteht aus 526 Akteneinheiten und 29 Fotoeinheiten im Zeitraum von 1589 - 1979. Bereits 1979 wurde ein Großteil des Bestandes im Landeskirchlichen Archiv der EkvW verzeichnet, die Neubearbeitung per EDV und die Einarbeitung eines Nachtrages fand im Jahre 2000 statt. Das Archiv wird unter der Bestandsnummer 4.35 als Depositum im Landeskirchlichen Archiv aufbewahrt.
In dem Archiv gibt es eine Reihe von Fremdprovenienzen, was bei der früheren Verzeichnung nicht berücksichtigt worden ist. So finden sich z.B. einige Handakten des Rendanten Rieke, der 1936 vom Konsistorium in Münster zum Bevollmächtigten der Finanzabteilung bestellt worden war. Rieke sollte u.a. auch die Vermögens- und Kirchensteuerverwaltung der Kirchengemeinde Holzwickede übernehmen. Diese Maßnahme war nötig geworden, da ordnungsgemäße Beschlüsse durch den für die Kirchengemeinde eingesetzten Gemeindekirchenausschuss nicht mehr zustande gekommen waren. Leider war die Provenienz nicht in allen Fällen zu rekonstruieren, so dass ein Zurückordnen in die anderen Archive nicht durchgängig möglich gewesen wäre. Besonders problematisch war die Zuordnung bei den Akten des Ev. Gemeindeamtes Dortmund-Aplerbeck. So habe ich mich dafür entschieden, alle Akten in diesem Bestand zu belassen, und in dem Feld Provenienz auf die Entstehungsbehörde des Schriftgutes, soweit feststellbar, hinzuweisen.
Von besonderem Interesse sind die Akten die Reparaturen und den Umbau der St. Georg Kirche betreffend. Nachdem 1869 die Kirche an der heutigen Märtmannstraße eingeweiht worden war, wurde die St. Georg Kirche nicht mehr genutzt und verfiel nach und nach zur Ruine. Bereits 1894 war sie in so schlechtem Zustand, dass ein Antrag auf Abriss gestellt wurde. Dieser wurde abgelehnt, jedoch war in den folgenden Jahren nur noch von der Ruine die Rede. Selbst die vorbeiführende Straße wurde in Ruinenstraße umbenannt. Erst in den zwanziger Jahren besann man sich der alten Kirche und beschloss 1926 die Restaurierung und den Ausbau. Dem Zeitgeist entsprechend entstand ein wenig ansprechendes Gebäude. Dieses wurde entsprechend der Idee vom heiligen Kämpfer Michael, dem Idealbild der Deutschen, bis 1945 Michaelsbau genannt.
Altar, Kanzel und Kirchengestühl waren völlig aus dem Inneren verschwunden, in dem alten Kirchenschiff, umgestaltet zum Saal fanden die Parteitreffen der NSDAP statt. Die Nutzung als Saal dauerte bis in die 60er Jahre. Von 1961 bis 1963 dauerte die Wiederherstellung von St. Georg als Gemeindekirche.
Über das rege Vereinsleben zu Beginn des 20. Jahrhunderts geben die Akten zum Ev. Arbeiterverein Aplerbeck unter den Signaturen 44 – 49 Aufschluss.
Unter dem Gliederungspunkt „Verfassung und Organisation“ finden sich 24 Archiveinheiten mit dem Titel „Verwaltung der Kirchengemeinde“. Diese Akten müssen bei Recherchen immer beachtet werden, da sie Unterlagen zu allen Belangen der kirchlichen Verwaltung beinhalten können.
Zur Erläuterung des Findbuches ist zu sagen, dass in der ersten Spalte die gültigen Archivsignaturen aufgeführt sind. Handelt es sich um Karten und Pläne ist der Nummer ein K vorgestellt, bei den Fotos ein F und den Urkunden ein U. Darauf folgt in der mittleren Textspalte der Aktentitel, gegebenenfalls mit Erschließungsvermerken. Darunter findet sich, falls vorhanden, der Sperrvermerk und die Altsignaturen. Ganz rechts sind die Laufzeiten angegeben. Bei diesen können zwei verschiedene Arten von Klammern auftreten: ( ) verweisen bei Abschriften auf das Datum des Originals, [ ] kennzeichnen erschlossene Jahresangaben undatierter Schriftstücke.
Sofern die Benutzung nicht zu Verwaltungszwecken erfolgt, unterliegen die Archivalien einer 30jährigen Sperrfrist (gerechnet nach Ende der Laufzeit). Archiveinheiten, die besondere personenbezogene Daten enthalten bzw. personenbezogen angelegt sind, wie z.B. die Personalakten, unterliegen darüber hinaus längeren Schutzfristen und tragen daher einen Sperrvermerk. Zu den Schutzfristen vgl. § 6 der Muster-Archivbenutzungsordnung, Stand: Februar 1990.
Bielefeld, den 20.02.2001
Literatur zur Gemeindegeschichte
Dore Bolege-Vieweg, Gerhard P. Müller, Josef H. Neumann „Dortmunder Dorfkirchen. Schätze mittelalterlicher Kunst“, Dortmund 1998
Siegfried Liesenberg „Die Georgskirche in Aplerbeck“, Dortmund 1992
Siegfried Niehaus „Kleine Geschichte des Amtes Aplerbeck“, Dortmund 1980
Sammlung Jesse, Landeskirchliches Archiv der EKvW, Az. A 6-02
Chronik im Lagerbuch der Kirchengemeinde, Landeskirchliches Archiv der EkvW Bestand 11 Nr. 234
671 Verzeichnungseinheiten in 100 Kartons
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ