Prachtalbum für Theater und Musik, früher in Besitz von Julie Lissmann undatiert (Laufzeit erschlossen)
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NLA OL, Slg 400, Nr. 2262-A
Best. 271-36
NLA OL, Slg 400 Bildersammlung (Oldenburg)
Bildersammlung (Oldenburg) >> 5 Bilder aus dem Nachlass Hofrat Friedrich Husmann (früher Teil von Erw 80 [16] bzw. Best. 271-36)
- 1901
Enthält: Prospekte und Porträtstiche; Abbildung des Theaters in Dresden; Dr. Heinrich Marfehner; Z.V. Beck (als Zar Peter I. in der Oper "Nordstern" von Meyerbeer, Akt III; Zichat (?) Scheck als "Tannhäuser", II. Akt "Der Sängerkrieg"; Gustav Raeder als van Beth in "Zar und Zimmermann" von Lortzing; Frau Burd-Ney als "Frau Fluth" in: "Die lustigen Weiber von Windsor"; Ludwig Löwe als "Holofernes"; Luile Grahn-Young als "Catharina" in dem Ballet "Die Tochter des Banditen"; Leoden Form als Mauricio in der Oper "Il Trovatore von Venedig"; Mimona Frieb-Blumauer als "Oberförsterin" in Ifflands "Jäger" ("Wenn mein Alter nur ein paar Tage über Feld muss und ich sehe ihn abends unter der Linde nicht sein Pfeiflein rauchen - wird mir ganz wunderlich zu Muthe", 1. Akt, 13. Szene); Madeleine Notte als "Recha" (Jüdin); Wilhelmine Wyrsch als "Julie" (1. Akt, letzte Szene: "Ist er vermählt, so sei das Grab zum Brautbett mir erwählet"); Agnes Wallner als "Griseldis" (in Parzival); Ludwig Depoin (?) als "Othello"
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ