Johann [I.], Burggraf von Magdeburg, Graf von Hardegg [und Retz], Hofrichter Kaiser Karls [IV.], verkündet allen Getreuen des Reichs, speziell jedoch dem Erzbischof Gerlach von Mainz, den Erzbischöfen von Köln und Trier, Erzbischof Dietrich von Magdeburg, dem Erzbischof von Bremen, dem Bischof von Minden, dem Bischof von Hildesheim, dem Bischof Ludwig von Halberstadt, den Bischöfen von Münster, Paderborn, Schwerin, Osnabrück und Havelberg, den Markgrafen Ludwig und Otto von Brandenburg, den Herzögen Barnim d. Ä., Barnim d. J. und Bogislaw von [Pommern-]Stettin, den Herzögen Magnus [I.] und Ernst [I.] von Braunschweig, dem Herzog Albrecht [I. von Braunschweig] zu Salzderhelden (Solte), den Landgrafen Heinrich [II.], Hermann [I.] und Otto [II.] von Hessen, den Herzögen Albrecht [II.] und Johann [I.] von Mecklenburg, den Grafen Heinrich [IX.] und Günther [XI.] von Schwarzburg zu Arnstadt, allen [weiteren] Grafen von Schwarzburg, dem Grafen Bernhard [I.] von Regenstein, dem Grafen Konrad [IV.] von Wernigerode, den Grafen Heinrich [VI.], Dietrich [V.] und Ulrich [I.] von Hohnstein, den Grafen Heinrich, Klaus und Adolf von Holstein, allen Grafen von Tecklenburg, Schwalenberg, Arnsberg, Oldenburg, Berg, Hoya und von Mark, den Edlen Otto und Otto von Hadmersleben, Herren zu Egeln, dem Herrn Hans von Hadmersleben, den Herren Bernhard, Johann und Lorenz von Werle und von Wenden, [den Herren] Bernhard und Otto von der Lippe, dem Herrn Geron von Gosdorf (Gostrow), den Herren Gerhard und Friedrich (Fryczen) von Werderthau (Wedirden), dem Herrn Christian Boezel, dem Herrn Rabile, den Söhnen der Herren Hilmar und Hans von Oebisfelde (Oevesfelt), allen von Bartensleben (Berthenslen), Trevesen (Drewesen) und Flotow, Heinrich und Bernhard von der Schulenburg, Albrecht von Alvensleben und dessen Brüdern zu Calbe in dem Werder, Alhard Rore (Rohr), dem Schultheißen Hentze zum Jungen zu Oppenheim sowie den Städten Mainz, Köln, Trier, Magdeburg, Bremen, Lübeck, Hornburg, Stade, Minden, Münster, Hildesheim, Braunschweig, Osnabrück, Schwerin, Dortmund, Soest (Sosath), Erfurt, Stettin, Wismar, Rostock, Wittstock (Wistok), Halle, Halberstadt, Goslar und Brandenburg unter weitgehender Wiederholung der in einer Urkunde vom gleichen Tag getroffenen Bestimmungen (vgl. Nr. 03724a und Nr. 03724b) das durch ihn in Spremberg gefällte Gerichtsurteil, nach welchem der Besitz des Herzogtums Lüneburg mit Zubehör{1} an den Herzog Rudolf [II.] von Sachsen[-Wittenberg] gewiesen wird. Der Austeller fordert die genannten Adressaten unter Androhung gerichtlicher Verfolgung auf,{2} dem Herzog von Sachsen[-Wittenberg] bei der Erlangung des Herzogtums Lüneburg zu helfen. - [Reichs-]Hofgerichtssiegel angekündigt. 1 Im Unterschied zu Nr. 03724a, Nr. 03724b und Nr. 03725 wird bei der Aufzählung des Zubehörs Schnackenburg nicht genannt. 2 Im Unterschied zu Nr. 03724a, Nr. 03724b und Nr. 03725 fehlt die spezielle Androhung der gerichtlichen Verfolgung von Vasallen und Untertanen des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg für den Fall des Ungehorsams gegenüber dem Herzog von Sachsen-Wittenberg.

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Sächsisches Staatsarchiv
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