Konrad Riedinger von Laimbach (Unterleimbach) verkauft Priorin und Konvent des Gotteshauses Löwental und deren Nachkommen um 110 fl Münze guter Landeswährung, die der Ausst. bar empfangen hat und von Theiß Kopp Gandthandlung herrühren, einen jährlichen ewigen Zins von 5 fl 30 kr., der stets auf Martini beginnend mit 1629, in das Gotteshaus zu geben ist. Als Pfand setzt der Ausst. ein sein eigenes näher beschriebenes Rebenstück zu Laimbach. Davon geht nur der gewöhnliche Zehnte ab, im dritten Jahr ist es zehntfrei. Bezahlt der Ausst. nicht, kann die Priorin Hilfe suchen beim kaiserlichen freien Landgericht der Grafschaft Heiligenberg und auch mit oder ohne Gericht das Pfand angreifen. Die Kündigungsfrist für Ablösung des Zinses beträgt stets 1/4 Jahr.
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Konrad Riedinger von Laimbach (Unterleimbach) verkauft Priorin und Konvent des Gotteshauses Löwental und deren Nachkommen um 110 fl Münze guter Landeswährung, die der Ausst. bar empfangen hat und von Theiß Kopp Gandthandlung herrühren, einen jährlichen ewigen Zins von 5 fl 30 kr., der stets auf Martini beginnend mit 1629, in das Gotteshaus zu geben ist. Als Pfand setzt der Ausst. ein sein eigenes näher beschriebenes Rebenstück zu Laimbach. Davon geht nur der gewöhnliche Zehnte ab, im dritten Jahr ist es zehntfrei. Bezahlt der Ausst. nicht, kann die Priorin Hilfe suchen beim kaiserlichen freien Landgericht der Grafschaft Heiligenberg und auch mit oder ohne Gericht das Pfand angreifen. Die Kündigungsfrist für Ablösung des Zinses beträgt stets 1/4 Jahr.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 471 U 237
lad N: 37
No. 22
B 471 U 87
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 471 Löwental, Dominikanerinnenkloster
Löwental, Dominikanerinnenkloster >> Urkunden
1638 Oktober 5
Urkunden
Siegler: Sr.: Egon Graf zu Fürstenberg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg. abg.
Vermerke: Rv.: Anno 1724 hat Michael Schmid zu Lipbach (Luppach) unsser Zinser daß hüerin gemelt Underphfandt heimgeschlagen mit Vermelden, das Solches die 110 fl nit werth seye, weillen wüer dan nach eingenohmen augenschein Solches also befunden, als haben
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg. abg.
Vermerke: Rv.: Anno 1724 hat Michael Schmid zu Lipbach (Luppach) unsser Zinser daß hüerin gemelt Underphfandt heimgeschlagen mit Vermelden, das Solches die 110 fl nit werth seye, weillen wüer dan nach eingenohmen augenschein Solches also befunden, als haben
Heiligenberg FN; Grafschaft
Laimbach = Leimbach : Riedheim, Markdorf FN
Lipbach : Kluftern, Friedrichshafen FN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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