Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Lehngüter der Adligen und Kirchen im Grund Burbach
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Freier Grund Sel- und Burbach >> 1. Nassau-Dillenburgische Regierung >> 1.2. Adel und adlige Güter
1605-1699
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Supplik des Johann Schneider und Johann Stange zu Burbach wegen des Entzugs ihres Erblehns durch den Junker Gottfried von Selbach genannt Quadfasel (1605); Supplik des Jost Jost zu Heller wegen Beeinträchtigung seiner Hofstelle durch den Junker Gottfried von Selbach genannt Quadfasel (1608); Supplik der Junker Gottfried von Selbach genannt Quadfasel und Conrad von Selbach genannt Quadfasel zu Zeppenfeld wegen des erblichen Verkaufs von Gütern bei Neunkirchen, Seelbach und Salchendorf durch Johann Henrich Wentz zu Lahnstein (1609); Rechtsstreit zwischen den Gebrüdern Thomas Georg und Thomas Philipps zu Zeppenfeld einerseits und dem Junker Conrad Wilhelm von Selbach zu Zeppenfeld andererseits wegen etlicher Lehngüter und vorgenommener Verbesserungen (1612-1619); Gesuch des Volmar vom Scheidt genannt Weschpfennig um Nachlass des Zehntpfennigs wegen erkaufter Guter im Grund Burbach 81619); Beschwerde des Conrad Adolph zu Zeppenfeld über Entziehung von Gütern durch Gottfried von Selbach (1619); Entziehung von Hammerschmiedegütern durch die Junker von Selbach (1620); Rechtsstreit zwischen dem saynischen Schultheißen Martin Scheel zu Burbach und der Witwe Anne Engelberts zu Wiederstein wegen einer Lehnweise des Sebastian von Hatzfeld (1621-1622); Korrespondenzen der Gebrüder Conrad Wilhelm und Johann Wolff von Selbach, genannt Quadfasel, mit der Dillenburger Kanzlei wegen ertauschter, jedoch an Untertanen verlehnte Güter der Junker von Wentz (1621); Rechtsstreit zwischen den nassauischen Untertanen Johann Dorth (und Peters Johann) auf der untersten Wilden und den dortigen saynischen Untertanen Conrad Wilhelm Breuning wegen einiger Güter der Junker zu Selbach genannt Quadfasel im Saynischen (1641-1642); Gesuch des Johann Henrich Wentz von Lahnstein um Amtshilfe gegenüber seinen Zinsleuten in Neunkirchen (1647); Supplik des Johann Jost Bender zu Burbach wegen der von der dortigen Pfarre erkauften Pfarrlehngüter (1653); Supplik des Johannes Zeytler zu Burbach wegen seiner dortigen zersplissenen Kirchenlehngüter (1652); Differenzen zwischen Albert Jung und Johann Dönges Böcking auf der untersten Wilden wegen ihrer Lehnsgüter (1684, 1699); Rechtsstreit zwischen dem saynischen Untertan Hans Mohr zu Burbach und dem dortigen nassauischen Vogt wegen gewaltsamer Eingriffe in erkaufte Güter (1696). Korrespondenten u.a.: Johann Schneider (Burbach), Johann Stange (Burbach), Junker Gottfried von Selbach genannt Quadfasel, Conrad von Selbach genannt Quadfasel, Thomas Georg Philipps (Zeppenfeld), Thomas Philipps (Zeppenfeld), Conrad Wilhelm von Selbach genannt Quadfasel, Georg Graf zu Nassau-Dillenburg, Daniel Manger (Siegen), Johann Kell, Volmar vom Scheidt genannt Weschpfennig, Johann Beel, Conrad Adolph (Zeppenfeld), Sebastian von Hatzfeld (Crottorf), Schultheiß Martin Scheel (Burbach), Johann Wolff von Selbach genannt Quadfasel, Peter Dücker (Neunkirchen), Heyderich Schöler (Neunkirchen), Johann Durth (Wilden), Luisa Juliana Gräfin zu Sayn, Conrad Wilhelm Breuning (Wilden), Johann Petters (Wilden), Engelbert Beel (Burbach), Johann Henrich Wentz von Lahnstein, Hermann Ernst Wentz von Niederlahnstein, Johann Jost Bender (Burbach), Pastor Johann Dilph (Burbach), Heinrich Graf zu Nassau-Dillenburg, Johannes Zeytler (Burbach), Heinrich Fürst zu Nassau-Dillenburg, Engelbert von Selbach, Salentin Ernst Graf zu Manderscheid, Adam Kieppel (Burbach).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.