Bürgermeister und Ratsherren der Stadt Ratzeburg bekennen, dass heute, den neunten Februarii Anno 1559, auf Befehl des Herzogs Franz I. von Sachsen-Lauenburg Rothmar Schenk und Heinrich Fischer, Vogt auf dem fürstlichen Hause Ratzeburg, der Elisabeth Koch, Witwe des Hermann Kochs, Wohnhaus und Bude, bei heilig. Geist und der alten Wedemen belegen, für 220 Mark lübsch gekauft haben, welches Haus der Rat auf Begehr des Herzogs von Beschwerden und Unpflicht, ausgenommen Pfaffen und Wachtgeld, befreit. d.d. Ratzeburgk, am jahre unnd tage wie obberurt.
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Bürgermeister und Ratsherren der Stadt Ratzeburg bekennen, dass heute, den neunten Februarii Anno 1559, auf Befehl des Herzogs Franz I. von Sachsen-Lauenburg Rothmar Schenk und Heinrich Fischer, Vogt auf dem fürstlichen Hause Ratzeburg, der Elisabeth Koch, Witwe des Hermann Kochs, Wohnhaus und Bude, bei heilig. Geist und der alten Wedemen belegen, für 220 Mark lübsch gekauft haben, welches Haus der Rat auf Begehr des Herzogs von Beschwerden und Unpflicht, ausgenommen Pfaffen und Wachtgeld, befreit. d.d. Ratzeburgk, am jahre unnd tage wie obberurt.
LASH, Urk.-Abt. 210 Nr. 741
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg >> 1 Urkunden
1559
Enthält: Ausfertigung, Pergament, das angehängte Stadtsekret hat gelitten
Verzeichnung
1559 Februar 9 Ratzeburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:50 MEZ