Mene, Raugräfin, Äbtissin des Stifts Überwasser zu Münster, bekennt, daß sie, wegen des großen Schadens, den ihr Stift in dem Kriege der Stadt Münster und der Grafen von Hoya gegen Walrav von Mörs und das Münster'sche Domkapitel erlitten, nicht im Stande sei, die Dechanei zu bauen, weshalb der Dechant Johann Biscopinck aus Freundschaft diesen Bau auf sich genommen habe, und erlaubt ihm dafür, ein Tor aus der Dechanei auf die Straße zu machen, welches aber wieder zugemacht werden soll, wenn ihm oder einem seiner Nachfolger 48 rheinische Gulden von der Äbtissin vergütet werden. Als Zeugen sind genannt: Goddert Travelmann, Scholaster zu S. Ludgeri, und Johann Osthus, Amtmann der Äbtissin. 1459, am Abend Thomae apostoli

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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