F 28/38 - Vereinigte Stahlwerke AG, Abt. Bergbau, Gruppe Dortmund (Bestand)
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Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv (Archivtektonik) >> F - Firmen
1932-1932
Firmensitz: Dortmund Branche: Steinkohlenbergbau Vereinigte Stahlwerke AG: 1926 entstanden durch Fusion mehrerer Konzerne; bis Ausbruch des Zweiten Weltkriegs größtes europäisches Unternehmen des Montanbereichs; nach 1945 Entflechtung und Neuordnung; 1955 endgültige Liquidation. 0,3 m Vertrag zwischen der Gruppe Dortmund und der evangelischen Kirchengemeinde Dortmund-Brackel betr. Vermietung des früheren Solbades der Zeche Schleswig an die Gemeinde vom 25.4.1932 (mit Zeichnungen). Das Solbad verdankt seine Entstehung dem Solegehalt der Grubenwasser. Das erste kleine Bad wurde wohl bereits um 1860 eingerichtet. Nach der Stillegung der Zeche Schleswig im Sommer 1925 mußte auch das Solbad seinen Betrieb einstellen. Wie im Vertrag vom April 1932 vorgesehen, wurde das Badehaus zu Wohnungen umgebaut.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ