Schlichtung eines Streits zwischen Cappel und dem Stift Fritzlar um nicht gezahlte Steuern
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Urk. 18, 506
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1458 April 14
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1450-1469
1458 April 14
Ausf. Perg., Notariatsinstrument mit Signet des Klerikers der Paderborner Diözese und kaiserlichen Notars Johann Werner von Borgentreich (Borgentryke), Abb. des Signets Küch: Siegel (wie Nr.5) S.297 Nr.7. - SpitzovSg. des Ausst. anh., Abb. ebd. S.297 Nr.6
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: [Z.17] die ... veneris decima quarta dicti [Z.18] mensis Aprilis ... [Z.41] Actum et datum sub anno domini 1458, [Z.42] indictione sexta, mense diebus horis et locis antedictis, pontificatus sanctissimi in Christo patris et domini nostri domini Calisti diuina prouidencia pape tertii [Z.43] anno quarto
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Engelbert von Duynen, legum doctor, Dekan des Stifts St. Georg zu Köln, Richter über die Rechte und Privilegien der männlichen und weiblichen Personen der in Deutschland eingerichteten Prämonstratenserstifte, Deputierter des Heiligen Stuhls, an die Rektoren in Fritzlar sowie an alle Plebane, Kleriker und Notare. Betr. die Beschwerde Abt Konrads und des Konvents des Stifts Cappel gegenüber dem Fritzlarer Dekan Johann Kirchhain (Kerhaen) und Bertold Knorre, Beauftragten des Erzbischofs Dietrich von Mainz, wegen ihnen nicht gezahlter Steuern (super receptione et exactione certarum collectarum sive subsidiorum). - Im Text (Z.15) gen. 'Johann Ebersbach, frater conuentualis ac procurator siue sindicus prefatorum conquerentium' sowie (Z.18) 'magister Adolf Seghener'.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (15.Jh.) Conseruator Engelbertus Abt Conradt anno m. cccc. lviii
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad Geltze Mainzer Notar
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Richard Kulnick von Meschede Kölner Diözese, Laie
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: ---
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Engelbert von Duynen, legum doctor, Dekan des Stifts St. Georg zu Köln, Richter über die Rechte und Privilegien der männlichen und weiblichen Personen der in Deutschland eingerichteten Prämonstratenserstifte, Deputierter des Heiligen Stuhls, an die Rektoren in Fritzlar sowie an alle Plebane, Kleriker und Notare. Betr. die Beschwerde Abt Konrads und des Konvents des Stifts Cappel gegenüber dem Fritzlarer Dekan Johann Kirchhain (Kerhaen) und Bertold Knorre, Beauftragten des Erzbischofs Dietrich von Mainz, wegen ihnen nicht gezahlter Steuern (super receptione et exactione certarum collectarum sive subsidiorum). - Im Text (Z.15) gen. 'Johann Ebersbach, frater conuentualis ac procurator siue sindicus prefatorum conquerentium' sowie (Z.18) 'magister Adolf Seghener'.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (15.Jh.) Conseruator Engelbertus Abt Conradt anno m. cccc. lviii
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad Geltze Mainzer Notar
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Richard Kulnick von Meschede Kölner Diözese, Laie
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: ---
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ