Die Stadt Windsheim nimmt die Liebfrauenkapelle und das anstoßende Sankt Marthan-Haus bei dem Innern Setor, die Peter Kumpf, Bürger zu Nuremberg, und dessen + Tochter, Frau Elspet Zöllnerin, Mitbürgerin zu Windsheim, erbaut haben, samt allen Bewohnern und dazu gehörigen Gütern in ihren Schutz und Schirm: für die Verwaltung und Abrechnung sollen je ein Mitglied des Inneren und des Außeren Rates bestellt werden im Verein mit dem "Hauswirt"; Lehenherr der Kapelle sollen der Stifter und sein Vetter Stephan Kumpf sein; nach deren Ableben soll in Erledigungsfällen der Kaplanei die Stadt das Deutsche Haus zu Virnsperg, wie bei der Trennung der Kapelle von der Pfarrei vereinbart worden ist, um 3 geeignete Weltpriester ersuchen; die Gerichtsbarkeit über das Haus, dessen Bewohner und Güter soll der Stadt zustehen, die die ihr bei deren Verteidigung erwachsenen Kosten aus dem Stiftungsvermögen ersetzt erhält.