Kläger: Jakob Wolder Otte, Bevollmächtigter der Triester Assekuranz-Compagnie (Beklagter) sowie Johann Anton Loss, Assekuradeur in Hamburg.- Beklagter: Johann Bernhard Paschen & Co., Kaufleute in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Forderung der Beklagten gegen die Kläger in Höhe von 7481 Mark Banko aus der Versicherung einer von den Engländern als Prise genommenen Schiffsladung; Einrede der Ungültigkeit der Police wegen wissentlich falscher Kennzeichung der Ladung als neutrales Gut
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Kläger: Jakob Wolder Otte, Bevollmächtigter der Triester Assekuranz-Compagnie (Beklagter) sowie Johann Anton Loss, Assekuradeur in Hamburg.- Beklagter: Johann Bernhard Paschen & Co., Kaufleute in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Forderung der Beklagten gegen die Kläger in Höhe von 7481 Mark Banko aus der Versicherung einer von den Engländern als Prise genommenen Schiffsladung; Einrede der Ungültigkeit der Police wegen wissentlich falscher Kennzeichung der Ladung als neutrales Gut
211-2_H 90 b
H 860
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> H
1789-1806(1804-1807)
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Caspar Friedrich von Hofmann (senior).- Instanzen: 1. (Admiralität 1803). 2. (Obergericht 1804). 3. Reichskammergericht (1804-1807).- Darin: Versicherungs-Police der Kläger und Ulrich Ackermann in Hamburg sowie Konnossement des Schiffers Johann Lamp von 1797 auf eine Ladung Segeltuch, Talg- und Wachslichter, die in Kronstadt von dem Petersburger Kaufmann Johann Wittneben an Bord des Schiffes "Neptun" gebracht wurde und die für das Handelshaus Abraham Clemens & Sohn in Amsterdam bestimmt war; Aktenstücke aus dem Prozess um die versicherte Ladung vor dem Prisengericht in England; Vergleich von 1800 zwischen den Parteien; Geschäftsbedingungen der hamburgischen Assekuranz 1800; "Schreiben um Bericht" des Reichskammergerichtes von 1804; Gutachten von 1804 und 1806 durch Hamburger Kaufleute, Assekuradeure und Assekuranz-Makler unter anderem über Risiken und Prämien bei der Versicherung von nicht neutralen Gütern und über die Asskuranz-Tätigkeit Hamburger Ratsherren; Aktenstücke aus anderen Prozessen der Kläger 1789-1797 vor Hamburger Gerichten und dem Reichshofrat unter anderem über die Versicherung einer Ladung Wein von Bordeaux nach Hamburg und über das "privilegium de non appellando".
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11161 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ