Oberpostdirektion Köln BR 1370 (Bestand)
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BR 1370 253.03.03
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln >> 2.14. Bundes-/Reichsbehörden >> 2.14.5. Postverwaltung >> 2.14.5.3. Oberpostdirektion Köln
1982-1991
Schadensersatzforderungen; Bauzeichnungen und Bestandspläne von Dienstgebäuden
Bestandsbeschreibung: Die seit 1850 bestehenden Oberpostdirektionen (OPD) waren nach Gründung der Bundesrepublik dem Bundesministerium für das Post und Fernmeldewesen unmittelbar nachgeordnete Bezirksbehörden, bei denen der Schwerpunkt der laufenden Verwaltung lag. Die Oberpostdirektionen, die von Präsidenten geleitet wurden, gliederte sich in Referate , von denen mehrere zu Abteilungen und - unter bestimmten Voraussetzungen - zu Unterabteilungen zusammengefasst wurden. Den Oberpostdirektionen waren die Ämter des Post- und Fernmeldewesens untergeordnet. Die Oberpostdirektion Köln war zuständig für den Regierungsbezirk Köln und den ehemaligen Regierungsbezirk Aachen. Im Zuge der Privatisierung der Bundespost beginnend in den Jahren 1989 - 1994 wurden die Aufgaben der Oberpostdirektionen auf die für die einzelnen Postdienstsparten neu gebildeten Direktionen übertragen. In Köln existierte von 1990 bis 1994 die Direktion Köln der Deutschen Bundespost Postdienst und von 1995 bis 1997 noch die Direktion Köln der Deutschen Post AG.
Die Präsidenten der Oberpostdirektion bzw. Reichspostdirektion Köln von 1850-1945
1850 - 1863 Karl Waldeyer
1863 - 1883 Ignatz Josef Eickholt
1883 - 1889 Hermann Heinss
1889 - 1891 August Fabricius
1891 - 1898 Karl Wegener
1898 - 1903 Karl Landbeck
1903 - 1912 Rudolf Konrad Kriesche
1912 - 31.12.1920 Heinrich Gunsenheimer
10.06.1921 - 30.061933 Heinrich Kraiger
01.07.1933 - 31.12.1937 Karl Ziegler
01.06.1938 - 31.12.1943 Alfred Grüneklee
01.06.1943 - 1945 Otto Bohrmann
01.06.1945 - 31.03.1953 Josef Baumhoff
01.04.1953 - 30.11.1967 Josef Tritz
01.12.1967 - 31.12.1975 Dr. Josef Anton
01.01.1976 - 31.01.1991 Dr. Franz-Josef Neuhoff
01.02.1991 - Paul Oertel
Der vorliegende Bestand wurde 1999 an das NRW Hauptstaatsarchiv Düsseldorf abgegeben und als Bestand BR 1370 übernommen. Die Unterlagen beziehen sich auf Schadensersatzforderungen des Postsparkassendienstes, u.a. infolge von Postsparbuchfälschungen. Zudem sind Bestandspläne und Bauzeichnungen zu Dienstgebäuden der Post in Köln enthalten. Der Bestand wurde im Jahre 2006 von Dr. Klefisch verzeichnet.
Literatur:
Horst Romeyk, Kleine Verwaltungsgeschichte Nordrhein-Westfalens, Siegburg 1988;
Steinmetz/Elias, Geschichte der Deutschen Post, Bd. 4 (1945-1978), Bonn 1979.
Zur Geschichte der Oberpostdirektion Köln siehe auch Einleitung Findbuch 253.03.1
Bestandsbeschreibung: Die seit 1850 bestehenden Oberpostdirektionen (OPD) waren nach Gründung der Bundesrepublik dem Bundesministerium für das Post und Fernmeldewesen unmittelbar nachgeordnete Bezirksbehörden, bei denen der Schwerpunkt der laufenden Verwaltung lag. Die Oberpostdirektionen, die von Präsidenten geleitet wurden, gliederte sich in Referate , von denen mehrere zu Abteilungen und - unter bestimmten Voraussetzungen - zu Unterabteilungen zusammengefasst wurden. Den Oberpostdirektionen waren die Ämter des Post- und Fernmeldewesens untergeordnet. Die Oberpostdirektion Köln war zuständig für den Regierungsbezirk Köln und den ehemaligen Regierungsbezirk Aachen. Im Zuge der Privatisierung der Bundespost beginnend in den Jahren 1989 - 1994 wurden die Aufgaben der Oberpostdirektionen auf die für die einzelnen Postdienstsparten neu gebildeten Direktionen übertragen. In Köln existierte von 1990 bis 1994 die Direktion Köln der Deutschen Bundespost Postdienst und von 1995 bis 1997 noch die Direktion Köln der Deutschen Post AG.
Die Präsidenten der Oberpostdirektion bzw. Reichspostdirektion Köln von 1850-1945
1850 - 1863 Karl Waldeyer
1863 - 1883 Ignatz Josef Eickholt
1883 - 1889 Hermann Heinss
1889 - 1891 August Fabricius
1891 - 1898 Karl Wegener
1898 - 1903 Karl Landbeck
1903 - 1912 Rudolf Konrad Kriesche
1912 - 31.12.1920 Heinrich Gunsenheimer
10.06.1921 - 30.061933 Heinrich Kraiger
01.07.1933 - 31.12.1937 Karl Ziegler
01.06.1938 - 31.12.1943 Alfred Grüneklee
01.06.1943 - 1945 Otto Bohrmann
01.06.1945 - 31.03.1953 Josef Baumhoff
01.04.1953 - 30.11.1967 Josef Tritz
01.12.1967 - 31.12.1975 Dr. Josef Anton
01.01.1976 - 31.01.1991 Dr. Franz-Josef Neuhoff
01.02.1991 - Paul Oertel
Der vorliegende Bestand wurde 1999 an das NRW Hauptstaatsarchiv Düsseldorf abgegeben und als Bestand BR 1370 übernommen. Die Unterlagen beziehen sich auf Schadensersatzforderungen des Postsparkassendienstes, u.a. infolge von Postsparbuchfälschungen. Zudem sind Bestandspläne und Bauzeichnungen zu Dienstgebäuden der Post in Köln enthalten. Der Bestand wurde im Jahre 2006 von Dr. Klefisch verzeichnet.
Literatur:
Horst Romeyk, Kleine Verwaltungsgeschichte Nordrhein-Westfalens, Siegburg 1988;
Steinmetz/Elias, Geschichte der Deutschen Post, Bd. 4 (1945-1978), Bonn 1979.
Zur Geschichte der Oberpostdirektion Köln siehe auch Einleitung Findbuch 253.03.1
Archivbestand
Deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ
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