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Guntersblum: Jost Hauck und seine Ehefrau Anna, zu Guntersblum, verkaufen zu Erbe dem Stuhl und Kapitel Guntersblum drei Ort eines Guldens Oppenhe...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 6 Orte, Buchstabe G >> 6.15 Guntersblum
1574 November 17
Leiningen, Grafschaft
Original-Pergament, Siegel des Gerichts zu Gonttersplomen (Hanns Recher, Schultheiß, Victor Blum, Casper Hunger, Victor Reuss d.A., Leonhart Henttess, Adam Flicker, Hannss Weiss, Victor Reuss der Jüngere Victor v. Irfellen, Philips Hauss, Hannss Riebell, Best Rup, Veltin Loess, Veltin Weinnet, Hanss Crafft, Schöffen) zerstört
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Der geben ist mittwochs den 17ten Nouembris a.d. funffzehen hundert, vnd in dem vier vnd siebentzigsten
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Guntersblum: Jost Hauck und seine Ehefrau Anna, zu Guntersblum, verkaufen zu Erbe dem Stuhl und Kapitel Guntersblum drei Ort eines Guldens Oppenheimer Währung Ablösungsgült, fällig an Martini, für 15 fl. zu je 26 Albus und verlegen zu Unterpfand fünf Viertel Weingarten vffm Sandt (A. Hannss Hentess zu Gembssheim, Hannss Gebell), sieben Viertel im Vichtelborn (A. Melchior Hort zu Dhienheim, Jacob Hoffmann zu Dalheim). Wiederkauf vor dem Zinstermin
Nach Rückvermerk spätere Inhaber: Veltin Hunger zu G. 1612, Daniel Hunger und Johannes Rohrmann d.J. (1646) / ZB 1936 Nr. 41
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.