Sauber, satt und gefesselt? Alte Menschen im Heim
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/015 R040021/205
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/015 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2004
Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2004 >> April 2004
22. April 2004
Nachtschicht im Altenheim. Eine Pflegerin, 23 Bewohner. Plötzlich Hektik. Drei altersverwirrte Menschen gleichzeitig brauchen Hilfe. Zwei der Alten bindet die überforderte Pflegerin mit einem Bauchgurt ans Bett, damit sie sich dem dritten Bewohner in Ruhe widmen kann. Über "Fixierung" spricht man nicht gerne in Pflegeheimen. Denn in manchen Einrichtungen wird offenbar allzu sorglos damit umgegangen. Fixiert lassen sich Demenzkranke auch mit wenig Personal versorgen. Nach der Devise: sauber, satt und still. Ein Randproblem? Bis 2050, so das Statistische Landesamt, werden in Baden-Württemberg über 700.000 Menschen älter als 85 Jahre sein. Derzeit sind es 183.000. Es gibt Alternativen zur Fessel. Doch die erfordern Engagement und Phantasie vom Einrichtungs-Träger und seinen Pflegekräften. LÄNDERSACHE zeigt Beispiele - negative und positive.
0:04:30; 0'04
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Ländersache - Politik in Baden-Württemberg
Gillich, Bärbel
Hirsch, Rolf
Lees, Walter
Mings, Ludmilla
Altenheim
Alter
Berufswelt: Altenpfleger
Krankheit: Demenz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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