Kurfürst Philipp von der Pfalz bestellt Bernhard Stöckel zu Eslarn (Stockel zu Eßlarn) zu seinem Diener. Dieser soll von Haus aus mit einem Knecht und zwei reisigen Pferden auf Bescheid des Pfalzgrafen oder seines Viztums zu Bayern [= Oberpfalz] dienen. Im Dienst erhält er vom Hof Futter, Mahl, Nagel und Eisen. Der Pfalzgraf verspricht, im Dienst erlittene Kriegsschäden zu ersetzen, sollte keine Einigung zustande kommen, entscheiden der Hofmeister, Marschall und zuständige Hauptmann. Bernhard schwört Treue, Huld, Gehorsam und Schadenswarnung sowie alles zu tun, was ein treuer Diener seinem Herrn schuldig und pflichtig ist. Dafür erhält er jährlich zu St. Michael [= 29.9.] bis auf Widerruf durch den Landschreiber zu Amberg auf beide Pferde 40 Gulden als Sold und durch den dortigen oder einen anderen Kastner 15 Achtel Hafer. Sein Dienstjahr hat zum letzten Michaelstag begonnen.

Vollständigen Titel anzeigen
Landesarchiv Baden-Württemberg
Objekt beim Datenpartner
Loading...