Stiftungssachen
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K 12 Dessau, Nr. 1186 (Benutzungsort: Dessau)
Registratursignatur: D16; II V Nr. 4
K 12 Dessau (Benutzungsort: Dessau) Bezirksverwaltung Dessau
Bezirksverwaltung Dessau >> 06. Stiftungen und Sozialfürsorge
1931 - 1947
Enthält u.a.: Zusammenlegung kleinerer Stiftungen und Aufstellung über vorhandene Werte dieser Stiftungen, 1931. - Geplante gescheckweise Überlassung des Erholungsheims und der Frauenschule Hagenthal in Gernrode durch die Mathilde Zimmer- Stiftung,1938. - Verstempelung der Vollmacht der Alfred Freyberg-Stiftung,1938. - Behandlung von jüdischen oder paritätisch jüdisch-christlichen Stiftungen und von Schenkung durch Juden (1938-1940). - Zahlung des Landwirtschaftskammerbeitrages der Stubenrauch'schen Waisenstiftung, 1945. - Durchsicht der Stiftungssatzungen auf nationalsozialistisches Gedankengut, 1946. - Registrierung des Imkervereins Staßfurt und Umgebung. - Besitzverhältnisse der ehemaligen Liegenschaften der Joachim-Ernst- und Theaterstiftung, sowie der Wehrmacht, 1946. - Vermögen der Stiftung zur Errichtung eines Landeswaisenhauses. - Grabstiftung Helene Topp. - Genehmigung der Gretchen Bauer Stiftung, Dessau. - Errichtung eines Generalreferat für Stiftungswesen, 1946. - Überprüfung des Wohnraumes in Gebäuden von Stiftungen,1946. - Vermögenswerte der Stiftung "Beamtenhilfe". - Meldung über bestehende Damenstifte, 1946. - Neufassung des Vermögens und der Schulden der Provinz Sachsen Anhalt, 1947.
Bezirksverwaltung Dessau
Staatsministerium, Abt. Finanzen
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:26 MESZ