Bühl, Amt (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 134
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) >> Akten >> Ämter, Zenten und Waldgenossenschaften >> Bühl, Amt
1429-1868
Überlieferungsgeschichte
Im Amt Bühl waren die beiden altbadischen Ämter Bühl und Großweier vereinigt: Zum ersteren gehörten der Marktflecken Bühl (seit 1835 Stadt) mit Bühlertal, zum letzteren die Orte Breithurst, Großweier, Hesselbach, Neusatz und Unzhurst. 1807 kamen die Gerichte Lauf und Ottersweier zum Amtsbezirk.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand ist fast ausschließlich aus Akten der markgräflichen Zentralverwaltung gebildet (vgl. Bestand 346).
Entstehung: Im Amt Bühl waren die beiden altbadischen Ämter Bühl und Großweier vereinigt: Zum ersteren gehörten der Marktflecken Bühl (seit 1835 Stadt) mit Bühlertal, zum letzteren die Orte Breithurst, Großweier, Hesselbach, Neusatz und Unzhurst. 1807 kamen die Gerichte Lauf und Ottersweier zum Amtsbezirk. Der Bestand ist fast ausschließlich aus Akten der markgräflichen Zentralverwaltung gebildet (zu den Akten der badischen Lokalbehörden vor und nach 1806 vgl. Bestand 346).
Inhalt: Thematische Schwerpunkte bilden das Kondominat mit den Herren von Windeck, das sich an Fragen der Gerichtsbarkeit und der Waldnutzungen verfolgen lässt, und das Verhältnis zu den älteren Ämtern Steinbach und Yberg sowie zu den Amtsorten, an dem die wachsende Mittelpunktsfunktion Bühls sichtbar wird.
Bearbeitung: Das Findbuch von Manfred Krebs aus dem Jahr 1948 wurde 2008 im Rahmen der Konversion älterer handschriftlicher Findmittel von Frau Angelika von Schenck online erfasst. Die Titelaufnahmen blieben jedoch im Wesentlichen unverändert, lediglich die Ortsnamen wurden zusätzlich normalisiert, um die online-Recherche zu erleichtern. Bei einer künftigen Neubearbeitung müssen vor allem die Provenienzen festgestellt und ein Orts- und Personenindex angelegt werden. Ein Gesamtindex für die Bestände GLA 131-136 steht nach dem Findbuch von Bestand 136. Karlsruhe, im August 2008 Konrad Krimm
Im Amt Bühl waren die beiden altbadischen Ämter Bühl und Großweier vereinigt: Zum ersteren gehörten der Marktflecken Bühl (seit 1835 Stadt) mit Bühlertal, zum letzteren die Orte Breithurst, Großweier, Hesselbach, Neusatz und Unzhurst. 1807 kamen die Gerichte Lauf und Ottersweier zum Amtsbezirk.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand ist fast ausschließlich aus Akten der markgräflichen Zentralverwaltung gebildet (vgl. Bestand 346).
Entstehung: Im Amt Bühl waren die beiden altbadischen Ämter Bühl und Großweier vereinigt: Zum ersteren gehörten der Marktflecken Bühl (seit 1835 Stadt) mit Bühlertal, zum letzteren die Orte Breithurst, Großweier, Hesselbach, Neusatz und Unzhurst. 1807 kamen die Gerichte Lauf und Ottersweier zum Amtsbezirk. Der Bestand ist fast ausschließlich aus Akten der markgräflichen Zentralverwaltung gebildet (zu den Akten der badischen Lokalbehörden vor und nach 1806 vgl. Bestand 346).
Inhalt: Thematische Schwerpunkte bilden das Kondominat mit den Herren von Windeck, das sich an Fragen der Gerichtsbarkeit und der Waldnutzungen verfolgen lässt, und das Verhältnis zu den älteren Ämtern Steinbach und Yberg sowie zu den Amtsorten, an dem die wachsende Mittelpunktsfunktion Bühls sichtbar wird.
Bearbeitung: Das Findbuch von Manfred Krebs aus dem Jahr 1948 wurde 2008 im Rahmen der Konversion älterer handschriftlicher Findmittel von Frau Angelika von Schenck online erfasst. Die Titelaufnahmen blieben jedoch im Wesentlichen unverändert, lediglich die Ortsnamen wurden zusätzlich normalisiert, um die online-Recherche zu erleichtern. Bei einer künftigen Neubearbeitung müssen vor allem die Provenienzen festgestellt und ein Orts- und Personenindex angelegt werden. Ein Gesamtindex für die Bestände GLA 131-136 steht nach dem Findbuch von Bestand 136. Karlsruhe, im August 2008 Konrad Krimm
433 Archivalieneinheiten (Nr. 1-432)
Bestand
Rainer Brüning/Gabriele Wüst (Bearb.), Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 6, Bestände des Alten Reiches, insbesondere Generalakten (71-228), Stuttgart 2006, S. 273.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ