Ritter Guntram von Ulfa (Oliffe) und seine Ehefrau Jutta verkaufen ihre gesamten Güter zu Utphe (Odiffe) samt einer Mühle ebd. an dem Wasser Horlo...
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Urk. 26, 199
Urk. 26, A II Haina, Kloster
Urk. 26 Kloster Haina - [ehemals: A II]
Kloster Haina - [ehemals: A II] >> 1250-1274
1263 Mai 20
Ausf., Perg., wegen Moders aufgeklebt. - Urspr. beide Sg. an, zu 1. roten, Seidenschnüren anh. 1. (neu befestigt) RundSg. der Stadt Grünberg stark besch., 7,2 cm, rechtssprengender Reiter (Landgraf) mit offenem Haar, Fahnenlanze und vorgehaltenem Löwenschild, U.: + 'S VNIVERSITATIS BVRGENSIUM IN GR'VNEBERC; 2. fehlt.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta sunt hec a. d. 1263, 13. kalendas iunii.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ritter Guntram von Ulfa (Oliffe) und seine Ehefrau Jutta verkaufen ihre gesamten Güter zu Utphe (Odiffe) samt einer Mühle ebd. an dem Wasser Horloff (Hurlyphe) sowie die Hörigen (homines) Arnold, Hildemar und Heinrich [?] nebst deren Erben, welches alles sie für 130 Mark reinen Silbers von Abt Isfried und dem Kloster Breitenau (Bredennowe) erkauft hatten, wegen ihrer offenbaren Verschuldung an das Kloster Haina. Von der Kaufsumme hat das Kloster für sie 150 Mark reinen Silbers an Heinrich von Saasen (Sassin), Bürger zu Grünberg, gezahlt, die sie ihrerseits für Graf Gottfried von Ziegenhain begleichen; für den Rest erhalten sie vom Kloster auf Lebenszeit eine jährliche Rente von 30 Malter Weizen und 20 Malter Korn Frankfurter Maßes, die nach eines Tod halb, nach beider Tod ganz an Haina zurückfällt. Des weiteren übertragen sie dem Kloster Haina die Kapelle zu Trais (Trese) zu ewigem Besitz.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Wigand von Linsingen, Prior zu Haina
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gottfried von Merenberg, Mönch, und Bruder Konrad von Momberg (Mumenberg), Konverse ebd.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Mengot gen. Gulden (Aureus), Mengot gen. Gnibo, Sinand [von Buseck], Wigand gen. Wisegokel, Friedrich von Langenstein (Langensteyn) und Rupert von der Nuhn (Nona), Ritter
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Sibert, Heinrich von Saasen (Sassen), Rudolf [Zedewecke], Arnold [von Queckborn], Bürger zu Grünberg.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Stadt Grünberg und der Aussteller.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 394, Erster Band
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ritter Guntram von Ulfa (Oliffe) und seine Ehefrau Jutta verkaufen ihre gesamten Güter zu Utphe (Odiffe) samt einer Mühle ebd. an dem Wasser Horloff (Hurlyphe) sowie die Hörigen (homines) Arnold, Hildemar und Heinrich [?] nebst deren Erben, welches alles sie für 130 Mark reinen Silbers von Abt Isfried und dem Kloster Breitenau (Bredennowe) erkauft hatten, wegen ihrer offenbaren Verschuldung an das Kloster Haina. Von der Kaufsumme hat das Kloster für sie 150 Mark reinen Silbers an Heinrich von Saasen (Sassin), Bürger zu Grünberg, gezahlt, die sie ihrerseits für Graf Gottfried von Ziegenhain begleichen; für den Rest erhalten sie vom Kloster auf Lebenszeit eine jährliche Rente von 30 Malter Weizen und 20 Malter Korn Frankfurter Maßes, die nach eines Tod halb, nach beider Tod ganz an Haina zurückfällt. Des weiteren übertragen sie dem Kloster Haina die Kapelle zu Trais (Trese) zu ewigem Besitz.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Wigand von Linsingen, Prior zu Haina
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gottfried von Merenberg, Mönch, und Bruder Konrad von Momberg (Mumenberg), Konverse ebd.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Mengot gen. Gulden (Aureus), Mengot gen. Gnibo, Sinand [von Buseck], Wigand gen. Wisegokel, Friedrich von Langenstein (Langensteyn) und Rupert von der Nuhn (Nona), Ritter
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Sibert, Heinrich von Saasen (Sassen), Rudolf [Zedewecke], Arnold [von Queckborn], Bürger zu Grünberg.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Stadt Grünberg und der Aussteller.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 394, Erster Band
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ