Akten des Statthalters und der Räte zu Kassel: Briefwechsel mit dem Amtmann Franz Scharff zu Zapfenburg, mit Herzog Erich von Braunschweig, den verordneten Räten zu Münden und zu Uslar, dem Landgrafen Philipp, (Dabei ein Schreiben der Kasseler Räte an den Landgrafen in Ausfertigung.) mit Bürgermeister und Rat zu Münden, dem Amtmann Urbanus Rhegius daselbst, dem Rentschreiber Heinrich Hesse zu Trendelburg. Beglaubigung für die braunschweigischen Weinschenken Valten Wirauch und Dietrich Huck. Supplik des Rentschreibers Heinrich Enders und des Bürgers Jakob Peters zu Kassel. Berichte des Oberförsters Peter Kirchof, des Greben zu Heiligenrode und des Försters Simon auf dem Sensenstein. Bericht über die Besichtigung der Fulda und Werra
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Akten des Statthalters und der Räte zu Kassel: Briefwechsel mit dem Amtmann Franz Scharff zu Zapfenburg, mit Herzog Erich von Braunschweig, den verordneten Räten zu Münden und zu Uslar, dem Landgrafen Philipp, (Dabei ein Schreiben der Kasseler Räte an den Landgrafen in Ausfertigung.) mit Bürgermeister und Rat zu Münden, dem Amtmann Urbanus Rhegius daselbst, dem Rentschreiber Heinrich Hesse zu Trendelburg. Beglaubigung für die braunschweigischen Weinschenken Valten Wirauch und Dietrich Huck. Supplik des Rentschreibers Heinrich Enders und des Bürgers Jakob Peters zu Kassel. Berichte des Oberförsters Peter Kirchof, des Greben zu Heiligenrode und des Försters Simon auf dem Sensenstein. Bericht über die Besichtigung der Fulda und Werra
3, 1623
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.16 Braunschweig-Calenberg
1558-1561
Enthält: 1558 März, April. Hessische Beschwerde über eine neue Hecke und einen neugezogenen tiefen Graben bei Altenmünden, ferner über ein vom Dorfe Hemeln neu angelegtes Fischwehr in der Weser bei Veckerhagen. Verhör der Fischer zu Veckerhagen
Enthält: August. Bericht über Verletzung hessischer Rechte durch Herzog Erich gelegentlich einer Jagd an der Herzogenbreite bei Heisebeck
Enthält: September. Zollfreie Durchfuhr von Rheinwein für die braunschweigische Hofhaltung
Enthält: 1559 Januar. Ein Mord an dem streitigen Eichenberge. Das Verlangen Braunschweigs, daß ihm der zu Kassel gefangen gehaltene Mörder zur Bestrafung ausgeliefert werde, von Hessen zurückgewiesen
Enthält: Mai. Besichtigung der Schiffahrtsverhältnisse auf der Fulda und Werra zwischen Kassel und Münden und zwischen Kassel und Allendorf
Enthält: Oktober, November. Verhandlungen wegen der von dem Dorfe Uschlag als Recht beanspruchten, von Hessen nur auf Widerruf zugelassenen Hute auf dem Mühlenberge
Enthält: 1560 Januar. Verhaftung und peinliches Verhör von Münzfälschern in Uslar und Göttingen
Enthält: Ersuchen an Hessen, einen Komplizen Cyriax Vogelsang zu Grandenborn festzunehmen
Enthält: Februar. Pfändung eines Mannes aus Sandershausen durch die Braunschweigischen im Sonder. Die Mauer am 'alten Bau' zu Kassel bei der Untersuchung durch den Marschall schadhaft befunden, Befehl an den Förster zu Kaufungen, das Holz im Sonder hauen zu lassen. Annahme von Trompetern und Lakaien durch den Herzog Johann Wilhelm von Sachsen
Enthält: März. Intervention für Heinrich Enders und Jakob Peters zu Kassel, als Bürgen des Hans Brand zu Münden, gegenüber dessen Gläubigern Bartel v. Minckwitz und Anton v. Wersabe
Enthält: Juli. Gutachten der Räte wegen der Grenzirrungen mit Braunschweig. Die Supplik um ein kaiserliches Mandat gegen Braunschweig abgewiesen
Enthält: August, September. Beschwerde des Försters Jost Schwalbach zu Kaufangen über Mißhandlung durch einen braunschweigischen Jägerknecht. Antrag des Oberförsters Peter Kirchof, Mastschweine in den Sonder zu legen
Enthält: November, Dezember. Die Beholzungsrechte des Dorfes Uschlag am Mühlenberge von Hessen angefochten. Pfändung der Jungen des Dorfes durch den Förster Simon vom Sensenstein, Zerstörung ihrer Schlitten
Enthält: 1561 Mai. Der Plan des Amtmanns zu Zapfenburg, gegenüber dem bei Veckerhagen neu angelegten braunschweigischen Fischwehr ein hessisches Fischwehr anzulegen, von Kassel aus abgelehnt
Enthält: Juni. Das von dem Förster Simon gepfändete Vieh von den Bewohnern von Uschlag wieder gewaltsam aus dem Sensenstein herausgeholt. Streitigkeiten der v. Buttlar mit Braunschweig am Kaufunger Walde
Enthält: August. Die Prozesse wegen der gepfändeten Pferde zu Wahlshausen und des von Hilwartshausen fortgeführten Holzes
Enthält: September. Streitigkeiten wegen des von Münden beanspruchten Privilegs, keine fremden Waren an Münden vorüberführen zu lassen, sondern auf eigenen Schiffen weiter zu bringen. Von beiden Seiten deswegen Arrest verhängt, von Braunschweig über eine Salzladung aus Allendorf und eine für Kassel bestimmte Warenladung aus Bremen, von Hessen am Zoll zu Gieselwerder auf Butter für Münden
Enthält: Dezember. Abermalige Weigerung der Stadt Münden, in Corvey angekauftes Getreide an Münden vorüber zu Schiff nach Kassel bringen zu lassen
Enthält: August. Bericht über Verletzung hessischer Rechte durch Herzog Erich gelegentlich einer Jagd an der Herzogenbreite bei Heisebeck
Enthält: September. Zollfreie Durchfuhr von Rheinwein für die braunschweigische Hofhaltung
Enthält: 1559 Januar. Ein Mord an dem streitigen Eichenberge. Das Verlangen Braunschweigs, daß ihm der zu Kassel gefangen gehaltene Mörder zur Bestrafung ausgeliefert werde, von Hessen zurückgewiesen
Enthält: Mai. Besichtigung der Schiffahrtsverhältnisse auf der Fulda und Werra zwischen Kassel und Münden und zwischen Kassel und Allendorf
Enthält: Oktober, November. Verhandlungen wegen der von dem Dorfe Uschlag als Recht beanspruchten, von Hessen nur auf Widerruf zugelassenen Hute auf dem Mühlenberge
Enthält: 1560 Januar. Verhaftung und peinliches Verhör von Münzfälschern in Uslar und Göttingen
Enthält: Ersuchen an Hessen, einen Komplizen Cyriax Vogelsang zu Grandenborn festzunehmen
Enthält: Februar. Pfändung eines Mannes aus Sandershausen durch die Braunschweigischen im Sonder. Die Mauer am 'alten Bau' zu Kassel bei der Untersuchung durch den Marschall schadhaft befunden, Befehl an den Förster zu Kaufungen, das Holz im Sonder hauen zu lassen. Annahme von Trompetern und Lakaien durch den Herzog Johann Wilhelm von Sachsen
Enthält: März. Intervention für Heinrich Enders und Jakob Peters zu Kassel, als Bürgen des Hans Brand zu Münden, gegenüber dessen Gläubigern Bartel v. Minckwitz und Anton v. Wersabe
Enthält: Juli. Gutachten der Räte wegen der Grenzirrungen mit Braunschweig. Die Supplik um ein kaiserliches Mandat gegen Braunschweig abgewiesen
Enthält: August, September. Beschwerde des Försters Jost Schwalbach zu Kaufangen über Mißhandlung durch einen braunschweigischen Jägerknecht. Antrag des Oberförsters Peter Kirchof, Mastschweine in den Sonder zu legen
Enthält: November, Dezember. Die Beholzungsrechte des Dorfes Uschlag am Mühlenberge von Hessen angefochten. Pfändung der Jungen des Dorfes durch den Förster Simon vom Sensenstein, Zerstörung ihrer Schlitten
Enthält: 1561 Mai. Der Plan des Amtmanns zu Zapfenburg, gegenüber dem bei Veckerhagen neu angelegten braunschweigischen Fischwehr ein hessisches Fischwehr anzulegen, von Kassel aus abgelehnt
Enthält: Juni. Das von dem Förster Simon gepfändete Vieh von den Bewohnern von Uschlag wieder gewaltsam aus dem Sensenstein herausgeholt. Streitigkeiten der v. Buttlar mit Braunschweig am Kaufunger Walde
Enthält: August. Die Prozesse wegen der gepfändeten Pferde zu Wahlshausen und des von Hilwartshausen fortgeführten Holzes
Enthält: September. Streitigkeiten wegen des von Münden beanspruchten Privilegs, keine fremden Waren an Münden vorüberführen zu lassen, sondern auf eigenen Schiffen weiter zu bringen. Von beiden Seiten deswegen Arrest verhängt, von Braunschweig über eine Salzladung aus Allendorf und eine für Kassel bestimmte Warenladung aus Bremen, von Hessen am Zoll zu Gieselwerder auf Butter für Münden
Enthält: Dezember. Abermalige Weigerung der Stadt Münden, in Corvey angekauftes Getreide an Münden vorüber zu Schiff nach Kassel bringen zu lassen
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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