Kläger: Matthäus von Clausenheim, dann Carl Friedrich von Clausenheim, dänischer Resident und Domherr zu Lübeck, als Erben des herzoglichen Etatsrats Johann von Clausenheim, Beklager: Issac Musaphia, herzoglicher Hof- und Kammerrat, dann dessen Gläubiger, Nebenbeklagte: die Landesherren, Prozessvertreter: Dr. Johann Jacob Zwierlein, Lizentiat der Rechte Gotthard Johann Hert, Lizentiat der Rechte Johann Eberhard Greineisen, Streitgegenstand: Streit um den Arrest von Geldern der Familie von Clausenheim im Gut Schmoel wegen einer Schuldforderung
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Kläger: Matthäus von Clausenheim, dann Carl Friedrich von Clausenheim, dänischer Resident und Domherr zu Lübeck, als Erben des herzoglichen Etatsrats Johann von Clausenheim, Beklager: Issac Musaphia, herzoglicher Hof- und Kammerrat, dann dessen Gläubiger, Nebenbeklagte: die Landesherren, Prozessvertreter: Dr. Johann Jacob Zwierlein, Lizentiat der Rechte Gotthard Johann Hert, Lizentiat der Rechte Johann Eberhard Greineisen, Streitgegenstand: Streit um den Arrest von Geldern der Familie von Clausenheim im Gut Schmoel wegen einer Schuldforderung
LASH, Abt. 390 Nr. 619
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1742-1762
Enthält: Landgericht 1742, RKG 1742-1762; Quittung des Herzogs Carl Friedrich 1719 für Johann von Clausenheim zu Scharstorf, Vergleich (Q 21); Aktenstücke aus der Kommission 1731 (Q 14-15)
Verzeichnung
Akte unvollständig; zum Teil Abschriften für eine landesherrliche Kanzlei
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:04 MEZ