Der Offizial, Richter vor der Roten Tür zu Würzburg, beurkundet: Vor ihm haben die Eheleute Berthold und Jutta Bernger, gesessen zu Randersacker, erklärt, dass sie dem Komtur und den Brüdern der Deutschordenskommende in Würzburg jedes Jahr am 11. November ("vf sande Mertens tage") 1 Pfund Heller als Zins bezahlen müssen. Dieser Zins gefällt von 2,5 Morgen Weinberg in der Gemarkung Randersacker. Als Sicherheit für die fristgerechte Zinsleistung setzen die Eheleute nun der Kommende einen jährlichen Zins von 11 Schilling Heller als Unterpfand ein, den sie auf zwei Weinbergen in der Gemarkung Randersacker haben. Bei Säumnis verlieren sie ihr Erbrecht an dem Weinberg. Dieser und der als Unterpfand eingesetzte Zins fallen dann an die Kommende. Der geben wart 1351 an dem dienstag vor sande Peters tag da er vff den stul zu/e/ Rome warde gesaczt. Aussteller: Offizial. Empfänger: Deutschordenskommende Würzburg
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Der Offizial, Richter vor der Roten Tür zu Würzburg, beurkundet: Vor ihm haben die Eheleute Berthold und Jutta Bernger, gesessen zu Randersacker, erklärt, dass sie dem Komtur und den Brüdern der Deutschordenskommende in Würzburg jedes Jahr am 11. November ("vf sande Mertens tage") 1 Pfund Heller als Zins bezahlen müssen. Dieser Zins gefällt von 2,5 Morgen Weinberg in der Gemarkung Randersacker. Als Sicherheit für die fristgerechte Zinsleistung setzen die Eheleute nun der Kommende einen jährlichen Zins von 11 Schilling Heller als Unterpfand ein, den sie auf zwei Weinbergen in der Gemarkung Randersacker haben. Bei Säumnis verlieren sie ihr Erbrecht an dem Weinberg. Dieser und der als Unterpfand eingesetzte Zins fallen dann an die Kommende. Der geben wart 1351 an dem dienstag vor sande Peters tag da er vff den stul zu/e/ Rome warde gesaczt. Aussteller: Offizial. Empfänger: Deutschordenskommende Würzburg
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden 1351 Februar 15
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 110 / 51; Würzburger Urkunden 3411
Deutscher Orden, Kommende Würzburg Urkunden 1351 Februar 15
Registratursignatur/AZ: 61 Ziffer (16. Jh.)
Registratursignatur/AZ: QQ ad H. 1 (18. Jh.)
Zusatzklassifikation: 058
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1351 Februar 15
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Offizial; ursprünglich an Pergamentstreifen abhängend, verloren
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 89
Vermerke: Inhaltsangaben (14. - 16. Jh.)
Typ: 1351 Februar 15
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 89
Vermerke: Inhaltsangaben (14. - 16. Jh.)
Typ: 1351 Februar 15
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg.
Bernger, Berthold, Randersacker
Bernger, Jutta, Randersacker
Furer, Berthold, Randersacker
Teufel, Konrad, Randersacker
Hopf, N., Randersacker
Keser, Heinrich, Randersacker
Zengeisen, Eberlin, Randersacker
Würzburg, Offizial
Würzburg, Deutschordenskommende, Komtur
Würzburg, Deutschordenskommende, Brüder
Randersacker (Lkr. Würzburg), Einwohner
Randersacker (Lkr. Würzburg), Weinberg
Randersacker (Lkr. Würzburg), Flurnamen
Randersacker (Lkr. Würzburg), Anlieger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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