Grenzausbildungsregiment-5 (Bestand)
Show full title
BArch DVH 49-6
call number: DVH 49-6
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) >> Verteidigung >> Ministerium für Nationale Verteidigung und Nationale Volksarmee >> Nationale Volksarmee >> Grenzpolizei und Grenztruppen
1966-1989
Geschichte des Bestandsbildners: Aufstellung: 30. Okt. 1965 lt. Befehl Nr. 85/65 Minister für Nationale Verteidigung sowie Befehle Nr. 15/65 und 85/65 des Chefs der Grenztruppen
Umunterstellung: 01. März 1971 lt. Befehl Nr. 138/70 des Minister für Nationale Verteidigung
Aus den Ausbildungsbataillonen der Grenzregimenter-6, -7 und -8 wurden das I., II. und III. Ausbildungsbataillon formiert.
Unterstellung: Grenzkommando Nord
Standort: 1965-1971 Glöwen
1971 bis April 1973 Perleberg
ab April 1973 Glöwen
Struktur 1971: Standort
Stab des GAR-5 Perleberg
Nachrichtenzug
Standortübungsplatz
- I. Ausbildungsbataillon Wittenburg
- 2. Ausbildungskompanie
- 3. Ausbildungskompanie
- II. Ausbildungsbataillon Wismar
- 4. Ausbildungskompanie
- 5. Ausbildungskompanie
- 6. Ausbildungskompanie
- III. Ausbildungsbataillon
- 7. Ausbildungskompanie
- 8. Ausbildungskompanie Dömitz
- 1. Ausbildungskompanie Perleberg
- Bedienungseinheiten
Im Ausbildungsjahr 1972/73 wurden die Truppenteile und Einheiten in neue Standorte verlegt. (siehe DVH 49-6/140440, Bl. 201ff)
Ein neuer Stellenplan und Ausrüstungsnachweis im Ausbildungsjahr 1976/77 war die Grundlage für die Neuformierung des GAR-5 im Nov./Dez. 1976
Struktur 1976:
- Stab des GAR-5
- Einheiten der Gefechtssicherung mit dem Standortübungsplatz und der Pioniergruppe
- Ausbildungseinheiten mit 1. Ausbildungskompanie (SPW)
2. Ausbildungskompanie (SPW)
3. Ausbildungskompanie (SPW)
4. Ausbildungskompanie (SPW)
5. Kraftfahrzeug-Ausbildungskompanie
6. Kraftfahrzeug-Ausbildungskompanie
Stab des I. Ausbildungsbataillons
7. Ausbildungskompanie
8. Ausbildungskompanie
9. Ausbildungskompanie
- Einheiten der materiellen, technischen und medizinischen Sicherstellung mit
Stabskompanie
Kraftfahrzeug- und Panzerinstandsetzungszug
Waffeninstandsetzungsgruppe
Regimentslager
Regiments-Medizinischer-Punkt
Neuer Stellenplan und Ausrüstungsnachweis im Ausbildungsjahr 1981/82: 2. Kraftfahrzeug-Ausbildungskompanie ab 20. Aug. 1982 zum Standort Potsdam verlegt und Kommandeur Ausbildungsbataillon unterstellt.
01. Nov. 1984 Formierung der Artilleriebatterie-85mm im Standort Glöwen
01. Nov. 1987 Formierung der Granatwerferbatterie
Ehrenname: 01.03.1975 "Gustav Sobottka"
Verleihung der Truppenfahne: 07. Okt. 1966 durch den Stellvertreter des Chefs der Grenztruppen und Chef Rückwärtige Dienste Oberst Wilhelm
12. März 1971 Übernahme der Truppenfahne des ehemaligen GAR-5 im Standort Glöwen
Auflösung: 01. August 1989 lt. Befehl Nr. 58/89 des MfNV und 37/89 Chef Grenztruppen in Grenzausbildungszentrum-16
Kommandeur: Oberstleutnant Rolf Kanthak 1967-1971
Oberstleutnant Rolf Ziegenbein 1971-1973
Oberst Karl Bandemer 1973-1975
Oberst Heinz Janshen 1976-1979
Oberst Kurt Patzer 1979-1989
Politabteilung Grenzausbildungsregiment-5 DVP 44-4:
30.1.1965 Bef. 85/65 MfNV, 15/65 u. 85/65 CGT Auflösung: 1.8.1989 Bef. 58/89 MfNV, Bef. 37/89 CGT Das Grenzkommando Nord wurde am 29. Febr. 1971 auf Befehl des Ministers für Nationale Verteidigung Nr. 138/70 vom 27. Okt. 1970 aufgestellt. Der Standort war zunächst Kalbe/Milde und Beetzendorf. Nach Fertigstellung der Kasernen in Stendal verlegte das Grenzkommando nach dort. Nach Auflösung der Grenzbrigaden führte das Grenzkommando folgende Grenzregimenter direkt: Grenzregiment 6 Schönberg, Grenzregiment 8 Grabow,Grenzregiment 20 Blankenburg, Grenzregiment 23 Gardelegen, Grenzregiment 24 Salzwedel, Grenzregiment 25 Oschersleben, Grenzausbildungsregiment 5 Perleberg, Grenzausbildungsregiment 7 Halberstadt Mit der Neuformierung der Grenzkommandos wurden auch die Politabteilungen neu aufgestellt. Im Gegensatz zu den Teilstreitkräften der NVA, wo die Ebene Truppenteil nicht über Politabteilungen verfügte, wurden bei den Grenztruppen solche eingerichtet. Der Leiter der Politabteilung war als Parteifunktionär der SED dem Leiter der Politischen Verwaltung des Kommandos der Grenztruppen unterstellt und rechenschaftspflichtig. Er war zugleich Stellvertreter des Kommandeurs und diesem gegenüber für die politische Arbeit mit dem gesamten Personalbestand verantwortlich. Die Politabteilung führte auch die Grundorganisationen der SED - nur diese Partei war in den bewaffneten Kräften der DDR zugelassen - die Jugendorganisation (FDJ), die Gewerkschaftsorganisation sowie die Armeesportvereinigung "Vorwärts". Die letzten drei Organisationen galten als formell selbständig. Mit Hilfe ihrer Satzungen wurde die Führung durch die Politorgane faktisch durchgesetzt.
Inhaltliche Charakterisierung: Überlieferung:
- Befehle des Kommandeurs, 1972-1989;
- Befehle des Kommandeurs über Kader, 1966-1968;
- Anordnungen des Kommandeurs, 1969-1980;
- Dienstbesprechungen, 1978-1989;
- Personelle Stärkemeldungen, 1977-1989;
- Analysen der Kaderlage, 1981-1988;
- Planstellenbesetzungslisten, 1971-1986;
- Alphabetischer Nachweis über Offiziere, Fähnriche und Unteroffiziere, 1084-1988;
- Planstellenbesetzungslisten, 1982-1989;
- Finanzökonomie, 1979-1988;
- Übergabe/Übernahme der Dienstgeschäfte, 1969-1989;
- Verlegung des GAR-5, 1973;
- Chronik, 1967-1988;
- Truppengeschichte, 1989;
- Überprüfung der Gefechtsbereitschaft, 1960-1986;
- Auskunftsberichte, 1978-1988;
- Ergebnisse der Ausbildung, 1977-1984;
- Ergebnisse der Ausbildungsjahre, 1982-1988;
- Stabsübung, 1981-1982;
- Parteiaktivtagungen, 1968-1971;
- FDJ-Aktivtagungen, 1970; I
- Informationsberichte, 1978-1987;
- Arbeitspläne, 1982-1987,
- Ideologische Diversion, 1987-1988.
Politabteilung Grenzausbildungsregiment-5 DVP 44-4:
Der zusammengefasste Bestand besteht aus den Unterlagen folgender Organisationseinheiten:
Politabteilung/ Grenzregiment 6: Informationsberichte 1978-1987;
Politabteilung/ Grenzregiment 8: Parteiwahlen 1968; FDJ-Wahlen 1969; "ideologische Diversion" 1980-1983; Informationsberichte 1982-1986;
Politabteilung/ Grenzregiment 20: Informationsberichte 1983-1986;
Politabteilung/ Grenzregiment 23: Parteiarbeit 1969-1971, Arbeitspläne 1979-1987; Informationsberichte 1976-1983;
Politabteilung/ Grenzregiment 24: Arbeitspläne 1981-1987; politisch-moralischer Zustand 1987-1988, Informationsberichte 1982-1987;
Politabteilung/ Grenzregiment 25: "ideologische Diversion" 1976-1979; Informationsberichte 1979-1983;
Politabteilung/ Grenzausbildungsregiment 5: Parteiarbeit, u. a. Parteiaktivtagungen 1968-1971; FDJ-Aktivtagungen 1970; Informationsberichte 1978-1987; Arbeitspläne 1982-1987, "ideologische Diversion" 1987-1988;
Politabteilung/ Grenzausbildungsregiment 7: Dienstbesprechungen 1978-1984; Informationsberichte 1984-1987; Arbeitspläne 1985-1987.
Erschließungszustand: Datenbank, Findkartei
Vorarchivische Ordnung: Im Kommando der Grenztruppen der DDR in Pätz wurde das Verwaltungsarchiv der Grenztruppen eingerichtet.
Das Verwaltungsarchiv war ein Zwischenarchiv und hatte die Aufgabe die Unterlagen aus den Registraturen der zum Bereich der Grenztruppen gehörenden Dienststellen zu sichten, zu übernehmen, zu bewerten und für die Benutzung, vor allem für dienstliche Zwecke, bereitzustellen.
Die Aktenbildung erfolgte bereits bei den Registraturbildnern auf der Grundlage des Einheitsaktenplanes, K 10/3/001, der für alle Dienststellen der Nationalen Volksarmee verbindlich war. Für die Übergabe des Schriftgutes an das Verwaltungsarchiv galten die militärischen Bestimmungen über das Militärarchivwesen sowie die Bestimmungen über Wachsamkeit und Geheimhaltung.
Die Provenienzstellen waren angehalten das Schriftgut, das seinen Wert für die unmittelbare Aufgabenerfüllung verloren hatte, an das Verwaltungsarchiv zu übergeben.
Der Einheitsaktenplan legte gleichzeitig auch die Aufbewahrungsfristen der Schriftstücke fest.
Diejenigen Unterlagen, die für eine längerfristige Aufbewahrung vorgesehen waren und vor allem die Entwicklung der Grenztruppen widerspiegelten, wurden nach 10 Jahren in das Militärarchiv der DDR, dem zuständigen Archiv, abgegeben.
Im Verwaltungsarchiv erhielten die Akten eine Archivsignatur und wurden nach der Bewertung und Verzeichnung numerisch fortlaufend im Magazin eingelagert .
Im Militärarchiv der DDR erfolgte eine tiefere Verzeichnung und die Akten erhielten eine neue Signatur.
Infolge der Vereinigung der beiden deutschen Staaten 1990 wurde das Militärarchiv der DDR vom Bundesarchiv übernommen und der Abteilung Militärarchiv zugeordnet. Die Unterlagen des Verwaltungsarchivs der Grenztruppen der DDR verblieben bis zur Auflösung des Militärischen Zwischenarchivs im Jahre 1995 in Potsdam, kamen zwischenzeitlich zum Zecke der Auswertung durch die Staatsanwaltschaft Berlin in das Bundesarchiv Berlin und wurden 1999 dem Bundesarchiv-Militärarchiv in Freiburg zugeführt.
Die Zusammenführung der Teilbestände vom Militärarchiv der DDR und dem Verwaltungsarchiv der Grenztruppen der DDR sowie eine neue Tektonik im Bundesarchiv-Militärarchiv machte eine Neuordnung der Bestände notwendig.
Archivsignatur des Verwaltungsarchivs der Grenztruppen: VA-06-...
Archivsignatur des Militärarchivs der DDR: GT ...
Archivsignatur des Bundesarchivs-Militärarchiv: DVH 49-6/... .
Politabteilung Grenzausbildungsregiment-5 DVP 44-4:
Die Akten der Politorgane wurden durch das Archiv der Grenztruppen in Pätz erfaßt und registriert und von dort an das Militärarchiv Potsdam übergeben. Die Unterlagen sind nur zum Teil erschlossen, noch nicht in die Datenbank eingegeben und müssen noch unter Potsdam-Signaturen VA-P-06/ GT-P/ bzw. unter der Signatur des Verwaltungsarchivs P ... bestellt und zitiert werden.
Zitierweise: BArch DVH 49-6/...
Umunterstellung: 01. März 1971 lt. Befehl Nr. 138/70 des Minister für Nationale Verteidigung
Aus den Ausbildungsbataillonen der Grenzregimenter-6, -7 und -8 wurden das I., II. und III. Ausbildungsbataillon formiert.
Unterstellung: Grenzkommando Nord
Standort: 1965-1971 Glöwen
1971 bis April 1973 Perleberg
ab April 1973 Glöwen
Struktur 1971: Standort
Stab des GAR-5 Perleberg
Nachrichtenzug
Standortübungsplatz
- I. Ausbildungsbataillon Wittenburg
- 2. Ausbildungskompanie
- 3. Ausbildungskompanie
- II. Ausbildungsbataillon Wismar
- 4. Ausbildungskompanie
- 5. Ausbildungskompanie
- 6. Ausbildungskompanie
- III. Ausbildungsbataillon
- 7. Ausbildungskompanie
- 8. Ausbildungskompanie Dömitz
- 1. Ausbildungskompanie Perleberg
- Bedienungseinheiten
Im Ausbildungsjahr 1972/73 wurden die Truppenteile und Einheiten in neue Standorte verlegt. (siehe DVH 49-6/140440, Bl. 201ff)
Ein neuer Stellenplan und Ausrüstungsnachweis im Ausbildungsjahr 1976/77 war die Grundlage für die Neuformierung des GAR-5 im Nov./Dez. 1976
Struktur 1976:
- Stab des GAR-5
- Einheiten der Gefechtssicherung mit dem Standortübungsplatz und der Pioniergruppe
- Ausbildungseinheiten mit 1. Ausbildungskompanie (SPW)
2. Ausbildungskompanie (SPW)
3. Ausbildungskompanie (SPW)
4. Ausbildungskompanie (SPW)
5. Kraftfahrzeug-Ausbildungskompanie
6. Kraftfahrzeug-Ausbildungskompanie
Stab des I. Ausbildungsbataillons
7. Ausbildungskompanie
8. Ausbildungskompanie
9. Ausbildungskompanie
- Einheiten der materiellen, technischen und medizinischen Sicherstellung mit
Stabskompanie
Kraftfahrzeug- und Panzerinstandsetzungszug
Waffeninstandsetzungsgruppe
Regimentslager
Regiments-Medizinischer-Punkt
Neuer Stellenplan und Ausrüstungsnachweis im Ausbildungsjahr 1981/82: 2. Kraftfahrzeug-Ausbildungskompanie ab 20. Aug. 1982 zum Standort Potsdam verlegt und Kommandeur Ausbildungsbataillon unterstellt.
01. Nov. 1984 Formierung der Artilleriebatterie-85mm im Standort Glöwen
01. Nov. 1987 Formierung der Granatwerferbatterie
Ehrenname: 01.03.1975 "Gustav Sobottka"
Verleihung der Truppenfahne: 07. Okt. 1966 durch den Stellvertreter des Chefs der Grenztruppen und Chef Rückwärtige Dienste Oberst Wilhelm
12. März 1971 Übernahme der Truppenfahne des ehemaligen GAR-5 im Standort Glöwen
Auflösung: 01. August 1989 lt. Befehl Nr. 58/89 des MfNV und 37/89 Chef Grenztruppen in Grenzausbildungszentrum-16
Kommandeur: Oberstleutnant Rolf Kanthak 1967-1971
Oberstleutnant Rolf Ziegenbein 1971-1973
Oberst Karl Bandemer 1973-1975
Oberst Heinz Janshen 1976-1979
Oberst Kurt Patzer 1979-1989
Politabteilung Grenzausbildungsregiment-5 DVP 44-4:
30.1.1965 Bef. 85/65 MfNV, 15/65 u. 85/65 CGT Auflösung: 1.8.1989 Bef. 58/89 MfNV, Bef. 37/89 CGT Das Grenzkommando Nord wurde am 29. Febr. 1971 auf Befehl des Ministers für Nationale Verteidigung Nr. 138/70 vom 27. Okt. 1970 aufgestellt. Der Standort war zunächst Kalbe/Milde und Beetzendorf. Nach Fertigstellung der Kasernen in Stendal verlegte das Grenzkommando nach dort. Nach Auflösung der Grenzbrigaden führte das Grenzkommando folgende Grenzregimenter direkt: Grenzregiment 6 Schönberg, Grenzregiment 8 Grabow,Grenzregiment 20 Blankenburg, Grenzregiment 23 Gardelegen, Grenzregiment 24 Salzwedel, Grenzregiment 25 Oschersleben, Grenzausbildungsregiment 5 Perleberg, Grenzausbildungsregiment 7 Halberstadt Mit der Neuformierung der Grenzkommandos wurden auch die Politabteilungen neu aufgestellt. Im Gegensatz zu den Teilstreitkräften der NVA, wo die Ebene Truppenteil nicht über Politabteilungen verfügte, wurden bei den Grenztruppen solche eingerichtet. Der Leiter der Politabteilung war als Parteifunktionär der SED dem Leiter der Politischen Verwaltung des Kommandos der Grenztruppen unterstellt und rechenschaftspflichtig. Er war zugleich Stellvertreter des Kommandeurs und diesem gegenüber für die politische Arbeit mit dem gesamten Personalbestand verantwortlich. Die Politabteilung führte auch die Grundorganisationen der SED - nur diese Partei war in den bewaffneten Kräften der DDR zugelassen - die Jugendorganisation (FDJ), die Gewerkschaftsorganisation sowie die Armeesportvereinigung "Vorwärts". Die letzten drei Organisationen galten als formell selbständig. Mit Hilfe ihrer Satzungen wurde die Führung durch die Politorgane faktisch durchgesetzt.
Inhaltliche Charakterisierung: Überlieferung:
- Befehle des Kommandeurs, 1972-1989;
- Befehle des Kommandeurs über Kader, 1966-1968;
- Anordnungen des Kommandeurs, 1969-1980;
- Dienstbesprechungen, 1978-1989;
- Personelle Stärkemeldungen, 1977-1989;
- Analysen der Kaderlage, 1981-1988;
- Planstellenbesetzungslisten, 1971-1986;
- Alphabetischer Nachweis über Offiziere, Fähnriche und Unteroffiziere, 1084-1988;
- Planstellenbesetzungslisten, 1982-1989;
- Finanzökonomie, 1979-1988;
- Übergabe/Übernahme der Dienstgeschäfte, 1969-1989;
- Verlegung des GAR-5, 1973;
- Chronik, 1967-1988;
- Truppengeschichte, 1989;
- Überprüfung der Gefechtsbereitschaft, 1960-1986;
- Auskunftsberichte, 1978-1988;
- Ergebnisse der Ausbildung, 1977-1984;
- Ergebnisse der Ausbildungsjahre, 1982-1988;
- Stabsübung, 1981-1982;
- Parteiaktivtagungen, 1968-1971;
- FDJ-Aktivtagungen, 1970; I
- Informationsberichte, 1978-1987;
- Arbeitspläne, 1982-1987,
- Ideologische Diversion, 1987-1988.
Politabteilung Grenzausbildungsregiment-5 DVP 44-4:
Der zusammengefasste Bestand besteht aus den Unterlagen folgender Organisationseinheiten:
Politabteilung/ Grenzregiment 6: Informationsberichte 1978-1987;
Politabteilung/ Grenzregiment 8: Parteiwahlen 1968; FDJ-Wahlen 1969; "ideologische Diversion" 1980-1983; Informationsberichte 1982-1986;
Politabteilung/ Grenzregiment 20: Informationsberichte 1983-1986;
Politabteilung/ Grenzregiment 23: Parteiarbeit 1969-1971, Arbeitspläne 1979-1987; Informationsberichte 1976-1983;
Politabteilung/ Grenzregiment 24: Arbeitspläne 1981-1987; politisch-moralischer Zustand 1987-1988, Informationsberichte 1982-1987;
Politabteilung/ Grenzregiment 25: "ideologische Diversion" 1976-1979; Informationsberichte 1979-1983;
Politabteilung/ Grenzausbildungsregiment 5: Parteiarbeit, u. a. Parteiaktivtagungen 1968-1971; FDJ-Aktivtagungen 1970; Informationsberichte 1978-1987; Arbeitspläne 1982-1987, "ideologische Diversion" 1987-1988;
Politabteilung/ Grenzausbildungsregiment 7: Dienstbesprechungen 1978-1984; Informationsberichte 1984-1987; Arbeitspläne 1985-1987.
Erschließungszustand: Datenbank, Findkartei
Vorarchivische Ordnung: Im Kommando der Grenztruppen der DDR in Pätz wurde das Verwaltungsarchiv der Grenztruppen eingerichtet.
Das Verwaltungsarchiv war ein Zwischenarchiv und hatte die Aufgabe die Unterlagen aus den Registraturen der zum Bereich der Grenztruppen gehörenden Dienststellen zu sichten, zu übernehmen, zu bewerten und für die Benutzung, vor allem für dienstliche Zwecke, bereitzustellen.
Die Aktenbildung erfolgte bereits bei den Registraturbildnern auf der Grundlage des Einheitsaktenplanes, K 10/3/001, der für alle Dienststellen der Nationalen Volksarmee verbindlich war. Für die Übergabe des Schriftgutes an das Verwaltungsarchiv galten die militärischen Bestimmungen über das Militärarchivwesen sowie die Bestimmungen über Wachsamkeit und Geheimhaltung.
Die Provenienzstellen waren angehalten das Schriftgut, das seinen Wert für die unmittelbare Aufgabenerfüllung verloren hatte, an das Verwaltungsarchiv zu übergeben.
Der Einheitsaktenplan legte gleichzeitig auch die Aufbewahrungsfristen der Schriftstücke fest.
Diejenigen Unterlagen, die für eine längerfristige Aufbewahrung vorgesehen waren und vor allem die Entwicklung der Grenztruppen widerspiegelten, wurden nach 10 Jahren in das Militärarchiv der DDR, dem zuständigen Archiv, abgegeben.
Im Verwaltungsarchiv erhielten die Akten eine Archivsignatur und wurden nach der Bewertung und Verzeichnung numerisch fortlaufend im Magazin eingelagert .
Im Militärarchiv der DDR erfolgte eine tiefere Verzeichnung und die Akten erhielten eine neue Signatur.
Infolge der Vereinigung der beiden deutschen Staaten 1990 wurde das Militärarchiv der DDR vom Bundesarchiv übernommen und der Abteilung Militärarchiv zugeordnet. Die Unterlagen des Verwaltungsarchivs der Grenztruppen der DDR verblieben bis zur Auflösung des Militärischen Zwischenarchivs im Jahre 1995 in Potsdam, kamen zwischenzeitlich zum Zecke der Auswertung durch die Staatsanwaltschaft Berlin in das Bundesarchiv Berlin und wurden 1999 dem Bundesarchiv-Militärarchiv in Freiburg zugeführt.
Die Zusammenführung der Teilbestände vom Militärarchiv der DDR und dem Verwaltungsarchiv der Grenztruppen der DDR sowie eine neue Tektonik im Bundesarchiv-Militärarchiv machte eine Neuordnung der Bestände notwendig.
Archivsignatur des Verwaltungsarchivs der Grenztruppen: VA-06-...
Archivsignatur des Militärarchivs der DDR: GT ...
Archivsignatur des Bundesarchivs-Militärarchiv: DVH 49-6/... .
Politabteilung Grenzausbildungsregiment-5 DVP 44-4:
Die Akten der Politorgane wurden durch das Archiv der Grenztruppen in Pätz erfaßt und registriert und von dort an das Militärarchiv Potsdam übergeben. Die Unterlagen sind nur zum Teil erschlossen, noch nicht in die Datenbank eingegeben und müssen noch unter Potsdam-Signaturen VA-P-06/ GT-P/ bzw. unter der Signatur des Verwaltungsarchivs P ... bestellt und zitiert werden.
Zitierweise: BArch DVH 49-6/...
Grenzausbildungsregiment-5 (GAR-5), 1966-1989
130 Aufbewahrungseinheiten; 4,0 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
24.04.2026, 10:58 AM CEST
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Bundesarchiv (Archivtektonik)
- Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) (Archival tectonics)
- Verteidigung (Archival tectonics)
- Ministerium für Nationale Verteidigung und Nationale Volksarmee (Archival tectonics)
- Nationale Volksarmee (Archival tectonics)
- Grenzpolizei und Grenztruppen (Archival tectonics)
- Grenzausbildungsregiment-5 (Archival holding)