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Gesuche von Kirchengemeinden, Pastoren und deren Witwen um
Unterstützungen, Kollekten, Schutz, Gehaltszahlungen
etc.
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 10 Das Konsistorium und Konsistorialsachen >> 2.2 10 3 Vokationen und Bestallungen von Kirchen- und Schulbedienten, auch geistliche Gebäude
1676-1715
Enthält: - Gesuch der Pröpste Mag. Johannes Klee, Mag. Nicolaus Culenius und Heinrich Allers um Schutz der Ministerien auf dem Lande mit ihren Schulen, Organisten, Küstern und anderen Kirchendienern in ihren hergebrachten Freiheiten nach Wiederherstellung der schwedischen Landesherrschaft (1680) - Gesuche des Propstes Heinrich Allers in Zeven um Zahlung rückständiger Gelder, mit Gegenberichten des Zevener Amtmanns Gerhard Kimme (1680-1682, mit Anlagen) - Gesuch der Anna Maria Assenkamp, Witwe des lutherischen Pastors Nicolaus Assenkamp in Lehe, um Befreiung von der Kontribution, mit Bericht des Zoll- und Akzise-Verwalters Wolff Jäger dazu (1680) - Gesuche des Pastors Johann Adolph Otto in Grünendeich um Befreiung von der Kontribution (1676, 1680) - Gesuch der Juraten in Stotel um Befreiung ihrer Kirchenländereien im Land Würden (1681, mit Anlagen) - Gesuche des Pastors Christian Bohlemann um Beibehaltung seiner Funktionen an der Stader Etatskirche bzw. Gehaltszahlung (1680, 1682) - Gesuche des Pastors August Holstein in Arbergen um Beilegung der Zinsen der Kirchenkapitalien, mit Bericht des Konsistoriums (1682, mit Anlagen) - Wiederbesetzung des Pastorats in Kirchlinteln (1682), dazu: Gesuche der Juraten um Berufung eines neuen Pastors, der die älteste Tochter des verstorbenen Pastors Adolph Rust heiraten werde, auch Notifikation des Todes und Gesuch um Unterstützung der Witwe durch den Verdener Superintendenten Mag. Ambrosius Hennings; Empfehlungsschreiben für den Studenten Franz Albert Petraeus, Sohn des Kirchenrats Dr. Franciscus Petraeus, durch Mag. Johann Hinrich Hintze, Propst im Alten Land, und für den Studenten Valerius Orseri durch Ambrosius Hennings und die Juraten in Kirchlinteln, auch dessen Bewerbung - Gesuche des lutherischen Pastors Theodor Torkius in Lehe (1683) und des Pastors Hermann Lehment in Geestendorf (1680-1684) um Beförderungen bzw. Verbesserungen der Einnahmen - Gesuche der Cecilia Dieckmann, Witwe des Pastors Johann Dieckmann an der Stader Etatskirche, um ein Gnadenjahr (1681, 1684) - Gesuche des Pastors Heribert von Schapen in Altkloster um Verbesserung bzw. Zahlung seines Gehalts, auch Streitsache mit dem dortigen Amtsverwalter Anton Ehlers dazu (1681, 1684-1686) - Gesuche des Pastors Johann Mauritius Schultz in Neuenwalde um Zahlung seines Gehalts, der Pastoratseinkünfte und Ordinations- und Introduktionskosten, mit Berichten des dortigen Amtmanns Andreas Meyer sowie der Einwohner in Neuenwalde und Krempel, auch Verhandlungsprotokoll in der Streitsache zwischen Pastor und Amtmann (1682-1685, mit Anlagen) - Gesuch des Pastors Daniel Schilling in Cadenberge um Unterstützung wegen großen Brandschadens, auch Empfehlungsschreiben der Konsistorialräte für ihn (1686/87) - Gesuch des Pastors Petrus Bargstede in Bargstedt wegen Bau eines Witwenhauses und dessen Befreiung (1686, mit Anlage)
Enthält: - Gesuche des Pastors Clemens von der Burg in Schiffdorf um Befreiung von der Abgabe des Zehntkorns nach Bremen (1681-1686) - Gesuche des Pastors Johann Friedrich Eggers in Kirchwalsede um Ersetzung seiner durch den Friedensschluss abgegangenen Vikarei-Einkünfte, auch Unterstützungsgesuch der Eingepfarrten (1684-1686, mit Anlagen) - Gesuch des lutherischen Pastors Johannes Stolte in Lehe um Zahlung seiner Forderungen durch die lutherische Gemeinde ebenda (1689, mit Kostenverzeichnis) - Wiederaufbau des Glockenturms in Bederkesa (1684-1689), dazu: Gesuche von Pastor und Juraten in Bederkesa um Lieferung von Bäumen aus den Amtsholzungen zum Wiederaufbau (1684, 1688, mit Verzeichnis des Zimmermanns Johann Albern in Spaden über das noch fehlende Bauholz von 1688); Gesuch der Vettern von der Lieth als Interessenten der Bauerschaftholzungen, dort nichts zu fällen (1684); Berichte des Amtsverwalters Wilhelm Fischer (1684, mit Verzeichnis des zum Bau nötigen Eichenholzes); Bericht des Oberjägermeisters Hinrich von der Pahlen über die Orte, an denen die Bäume gefällt werden sollten (1684, mit beigefügter Entwurfszeichnung des Zimmermanns zu einem Glockenturm); Gesuch der Gemeinde in Bederkesa um Bewilligung einer Kollekte zum Turmbau, mit nachfolgenden Regierungsverfügungen (1688); Regierungsmandat an Fischer wegen Auslieferung noch fehlenden Holzes (1688, mit Anlagen); Gesuch der Kirchengemeinde um Beitreibung einer Schuldforderung von der Witwe des Amtmanns Hans Christoph Ragel (1689, mit Anlagen, u.a.: Rechnung und Obligation Ragels) - Gesuch des Pastors Wilhelm Joachim Gebhardi in Mulsum um eine Kollekte zur Renovierung und Verbesserung des Pfarrhauses und dessen Zimmer, mit nachfolgender Regierungsverfügung (1689, mit Anlage) - Gesuch der Kirchengemeinde in Gyhum um eine Kollekte zur Wiedererrichtung des heruntergefallenen Kirchen- und Glockenturms, auch Reparierung der Kirche (1689) - Gesuch der Eingepfarrten in Wremen um Überlassung von Materialien in der Festung Carlsburg, speziel des Tors zur Geest hin, zur Reparierung ihrer Kirche (1688) - Gesuch des Vikars Donatus Königsdörffer in Cadenberge um Zahlung einer schuldigen Abgabe durch den Häuerling Marten Martens wegen seines Vikariat-Lehens (1683, mit Anlagen: Attestate des Junkers Johann Hinrich Katt), auch Unterstützungsgesuch der Einwohner des Kirchspiels Cadenberge dazu (1689, mit Anlagen) - Gesuche des Pastors Franciscus Wolpmann bei der Stader Etatskirche (später beim Bremer Dom), um Zahlung seines Gehalts, auch Gesuche der Witwe seines Stader Amtsvorgängers Johann Dieckmann, Cecilia Dieckmann, dazu (1682, 1694-1695); Gesuch des Stader Amtsnachfolgers Johann Conrad Metzger um Zahlung seines Gehalts, mit nachfolgender Regierungsverfügung (1695)
Enthält: - Gesuch des lutherischen Pastors J. Golsdorff in Ringstedt um Verbesserung seiner Einkünfte, mit nachfolgendem Unterstützungsschreiben der Regierung an den Generalgouverneur Erik Graf Dahlberg (1696, mit Verzeichnis der Einkünfte) - Gesuch der Schuldner der Kirche in Arbergen um Erlass der Kirchenrenten (1693); Kommissionserteilung der Konsistorialräte an den Richter Lic. Johann von Zesterfleth in Achim wegen Prüfung der Sache, mit Kommissionsprotokoll und Verzeichnis der einzelnen Arbergischen Kirchenschuldner (1693) - Gesuch des Pastors Johann Gottfried Parpard in Otterstedt um Gehaltszahlung wegen Verrichtung der Gottesdienste bei der Garnison in Ottersberg (1703), mit nachfolgenden Regierungsverfügungen (1704) und Schreiben Parpards wegen Mitverwaltung des Predigerdienstes in der Festung (1705), auch Gesuch Parpards um Bestätigung seiner Ottersbergischen Garnisonspredigten (1690) - Gesuch des lutherischen Pastors Johannes Stolte um Bezahlung seiner Gottesdiensttätigkeit in der Festung Carlsburg und Klärung der künftigen Regelung (1690) - Gesuch von Pastor und Juraten der Kirche in Bützfleth um Genehmigung zu einer Nebenanlage wegen Bestreitung der Kosten der Generalkirchenvisitation, mit nachfolgender Regierungsverfügung (1712, mit Kostenverzeichnis) - Gesuch des Pastors Johann Justus Spannutius in Wolterdingen um Hebung der Miete aus dem Witwenhaus (1715) - Gesuch des Juraten der Kirche in Padingbüttel, Tante Siade Frers, um Zahlung seiner Forderung (1710, mit Anlage: dessen Kirchenrechnung von 1707-1709) - Gesuch der Juraten und Gemeinde der St. Andreas-Kirche in Verden um Verpachtung des Witwenhauses als Wohnung für ihren Pastor (1712), auch Gesuch des Pastors Mag. Jacob Hackmann an den Generalgouverneur Mauritz Graf von Vellingk um Fertigung eines Pachtvertrags (1712)
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1638
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1669
Index-Gruppe: frei: GND:119112590:Dahlberg, Graf Erik von
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.