Kaiser Ferdinand III. bekundet, dass er den Brüdern Weiprecht und Wolfgang von Gemmingen als Vormündern Johann Reinhard von Gemmingens, Sohn ihres verstorbenen Bruders Johann Christoph, auch diesen selbst und Weiprecht als Vormund Eberhard von Gemmingens, des verstorbenen Philipps Sohn, Karl Dietrich, Philipp Christoph und Hans Albrecht von Gemmingen, des verstorbenen Johann Konrads Söhne, sowie Georg Schweickard und Achilles Christoph von Gemmingen, [des verstorbenen Eberhards Söhne], den Blutbann in und beim Dorf Michelfeld zu Lehen verliehen hat, dazu das Recht, das Gericht daselbst mit zehn oder zwölf tauglichen Schöffen zu besetzen und durch einen Unterrichter oder Amtmann richten zu lassen.