Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Verkauf und Übergabe des freiadeligen Guts zu Zeppenfeld
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Freier Grund Sel- und Burbach >> 2. Sayn-Hachenburgische Regierung >> 2.3. Adel, adlige Güter und Adelsprozesse
(1724, 1747) 1780-1781
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Abschrift eines Schreibens der Regierung zu Dillenburg an den Hofrat Zwierlein zu Wetzlar wegen eines Reichskammergerichtsprozesses der Erben von Rodenhausen und Guttenberg gegen Kreditoren (14.10.1779); Zustandekommen eines Vergleichs zwischen den Verkäufern des Gutes Zeppenfeld und ihren Gläubigern (1780-1781); Berichte über den Ankauf des Zeppenfelder Gutes seitens Oranien-Nassau und Sayn (1781); Berichte über Bedenken der Untertanen zu Zeppenfeld und Wiederstein gegen die Veräußerung des freiadeligen von Quernheimischen Guts zu Zeppenfeld (1781); Abschriften von Prozessunterlagen im Streit zwischen den Erben der Maria Juliana von Rodenhausen, geborene von Quernheim, und dem Vormund der minorenen Tochter des verstorbenen Ludwig Ernst von Eberstein beim Reichskammergericht (1781); Abschrift eines Zessionsbriefs vom 23.11.1747 über eine Schuld des Johann Conrad von Selbach zu Zeppenfeld; Abschrift einer Obligation des Johann Conrad Wilhelm von Selbach zu Zeppenfeld vom 25.03.1724. Korrespondenten u.a.: Dapping (Dillenburg), von Preuschen (Dillenburg), Kammergerichtsassessor von Waldenfels (Wetzlar), Wredow (Hachenburg), August Burggraf von Kirchberg, Valentini (Wiederstein), Armack (Wiederstein), Niesener (Neunkirchen).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.