Pfarrarchiv Neunkirchen a.Brand (Lkr. Forchheim) (Bestand)
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Rep. 60 Neunkirchen a.Brand
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1314 - 2013
Vorwort: Findmittel: Das Pfarrarchiv ist durch ein Findbuch aus dem Jahr 2017 erschlossen.
Das Pfarrarchiv Neunkirchen am Brand ist einer der komplexesten Bestände im Rep. 60 des Archivs des Erzbistums Bamberg und weist einige Eigenarten auf, denen bei der Verzeichnung dieses Pfarrarchives Rechnung getragen werden musste.
Nach der Auflösung des Klosters im Jahre 1555 zog die fürstbischöfliche Hofkammer den Klosterbesitz ein und übernahm dessen Verwaltung. Seit 1642 wurden die Einkünfte aus den Klostergütern zur Unterhaltung des Bamberger Priesterseminars verwendet. Das Kloster wurde jedoch offiziell nicht aufgehoben und bestand als Klosterkammer oder Klosterstiftung weiter. Als das Hochstift Bamberg im Jahr 1803 an das Königreich Bayern fiel, übernahm der Fiskus die Verwaltung. Es stellte sich nach einigen Verhandlungen jedoch heraus, dass die Klosterstiftung nicht zum Besitz des Hochstiftes gehört, sondern zum Bamberger Priesterseminar. Nach 1825 stellt sich der Besitz als Erzbischöfliche Seminarstiftung Neunkirchen am Brand dar. Erst im Jahr 1992 wurde in Neunkirchen eine Kirchenstiftung gegründet und diese mit einem Teil des Besitzes der Seminarstiftung ausgestattet. Ein Teil des ehemaligen Klosterbesitzes besteht bis heute als Erzbischöfliche Seminarstiftung Neunkirchen am Brand weiter. Bis zur Gründung der Kirchenstiftung Neunkirchen am Brand oblag die Unterhaltung der Gebäude und die Besoldung des Kirchenpersonals der Kloster- bzw. Seminarstiftung.
Aus dieser Geschichte ergibt sich ein gewisse Unschärfen, die sich auch im Aktenmaterial widerspiegeln. Es wurde versucht diesen Fakten Rechnung zu tragen, jedoch kommt es immer wieder zu Überschneidungen, was der Nutzer bei seiner Arbeit bedenken sollte.
Pfarrerliste Neunkirchen nach Auflösung des Klosters im Jahre 1555
Johann Diez 1555 -
Georg Klee vor 1565 - 1587
Mathias Schell 1587 - 1596
Johann Wolf 1596 - 1608
Johann Georg Gophardt 1610 - 1611
Johann Stampf 1611 - 1614
Kilian Edelwehr (Verweser) 1614 - 1618
Jakob Paschalis 1616 – 1630
Otto Hoffmann 1631 - 1641
Johann Beßler 1642 – 1646
Heinrich Hagedorn 1646 - 1647
Adam Scheffler (Schäffer) 1650 - 1651
Heinrich Weiger (Verweser) 1652
Johann Schmitt 1653 - 1664
Wilhelm Kohrmann 1664 – 1683
Johann Schütz 1683 - 1690
Erhard Leissner 1690 - 1694
Leonhard Richter 1694 - 1717
Georg Bonifaz Schnetzer 1717 - 1736
Andreas Jakob Fuchs 1737 - 1768
Johann Michael Roth 1769 - 1778
Franz Andreas Blenklein 1779 - 1783
Johann Georg Kauper 1783 - 1809
Jodokus Zeck 1810 – 1824
Johann Baptist Rudelt 1824 – 1833
Johann Pflaum 1833 – 1841
Melchior Andreas Striegel 1841 – 1852
Kaspar Uhlmann 1853 – 1871
Georg Haas 1871 – 1888
Georg Lochner 1889 – 1914
Konrad Hotzelt 1914 - 1922
Heinrich Hamm 1922 – 1944
Adam Henkel 1944 – 1964
Matthäus Schmittlein 1964 – 1982
Veit Dennert 1982 – 2002
Peter Brandl 2002 – 2017
Joachim Cibura 2017 -
Das Pfarrarchiv Neunkirchen am Brand wird folgendermaßen zitiert: AEB, Rep. 60, PfarrA Neunkirchen am Brand, Nr.
Das Pfarrarchiv Neunkirchen am Brand ist einer der komplexesten Bestände im Rep. 60 des Archivs des Erzbistums Bamberg und weist einige Eigenarten auf, denen bei der Verzeichnung dieses Pfarrarchives Rechnung getragen werden musste.
Nach der Auflösung des Klosters im Jahre 1555 zog die fürstbischöfliche Hofkammer den Klosterbesitz ein und übernahm dessen Verwaltung. Seit 1642 wurden die Einkünfte aus den Klostergütern zur Unterhaltung des Bamberger Priesterseminars verwendet. Das Kloster wurde jedoch offiziell nicht aufgehoben und bestand als Klosterkammer oder Klosterstiftung weiter. Als das Hochstift Bamberg im Jahr 1803 an das Königreich Bayern fiel, übernahm der Fiskus die Verwaltung. Es stellte sich nach einigen Verhandlungen jedoch heraus, dass die Klosterstiftung nicht zum Besitz des Hochstiftes gehört, sondern zum Bamberger Priesterseminar. Nach 1825 stellt sich der Besitz als Erzbischöfliche Seminarstiftung Neunkirchen am Brand dar. Erst im Jahr 1992 wurde in Neunkirchen eine Kirchenstiftung gegründet und diese mit einem Teil des Besitzes der Seminarstiftung ausgestattet. Ein Teil des ehemaligen Klosterbesitzes besteht bis heute als Erzbischöfliche Seminarstiftung Neunkirchen am Brand weiter. Bis zur Gründung der Kirchenstiftung Neunkirchen am Brand oblag die Unterhaltung der Gebäude und die Besoldung des Kirchenpersonals der Kloster- bzw. Seminarstiftung.
Aus dieser Geschichte ergibt sich ein gewisse Unschärfen, die sich auch im Aktenmaterial widerspiegeln. Es wurde versucht diesen Fakten Rechnung zu tragen, jedoch kommt es immer wieder zu Überschneidungen, was der Nutzer bei seiner Arbeit bedenken sollte.
Pfarrerliste Neunkirchen nach Auflösung des Klosters im Jahre 1555
Johann Diez 1555 -
Georg Klee vor 1565 - 1587
Mathias Schell 1587 - 1596
Johann Wolf 1596 - 1608
Johann Georg Gophardt 1610 - 1611
Johann Stampf 1611 - 1614
Kilian Edelwehr (Verweser) 1614 - 1618
Jakob Paschalis 1616 – 1630
Otto Hoffmann 1631 - 1641
Johann Beßler 1642 – 1646
Heinrich Hagedorn 1646 - 1647
Adam Scheffler (Schäffer) 1650 - 1651
Heinrich Weiger (Verweser) 1652
Johann Schmitt 1653 - 1664
Wilhelm Kohrmann 1664 – 1683
Johann Schütz 1683 - 1690
Erhard Leissner 1690 - 1694
Leonhard Richter 1694 - 1717
Georg Bonifaz Schnetzer 1717 - 1736
Andreas Jakob Fuchs 1737 - 1768
Johann Michael Roth 1769 - 1778
Franz Andreas Blenklein 1779 - 1783
Johann Georg Kauper 1783 - 1809
Jodokus Zeck 1810 – 1824
Johann Baptist Rudelt 1824 – 1833
Johann Pflaum 1833 – 1841
Melchior Andreas Striegel 1841 – 1852
Kaspar Uhlmann 1853 – 1871
Georg Haas 1871 – 1888
Georg Lochner 1889 – 1914
Konrad Hotzelt 1914 - 1922
Heinrich Hamm 1922 – 1944
Adam Henkel 1944 – 1964
Matthäus Schmittlein 1964 – 1982
Veit Dennert 1982 – 2002
Peter Brandl 2002 – 2017
Joachim Cibura 2017 -
Das Pfarrarchiv Neunkirchen am Brand wird folgendermaßen zitiert: AEB, Rep. 60, PfarrA Neunkirchen am Brand, Nr.
130 lfm
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 12:22 MESZ