Der Scharfrichter und die Scharfrichterei
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A Rep. 005-02-01 Nr. 18
A Rep. 005-02-01 Nr. 19, 6213
Registratursignatur: A Rep. 005-02-01 Nr. Scharfrichterei Nr. 1
A Rep. 005-02-01 Magistrat der Stadt Berlin, Forst- und Ökonomiedeputation
A Rep. 005-02-01 Magistrat der Stadt Berlin, Forst- und Ökonomiedeputation >> 01.01. Scharfrichterei
1805 - 1817
Enthält u.a.: Pachtvertrag für die Scharfrichterei und Abdeckerei mit dem Scharfrichter Johann Daniel Brand für die Jahre 1805 bis 1817.- Verlängerung der Pacht für die Abdeckerei und Scharfrichterei mit dem Scharfrichter Brand.- Übernahme der Scharfrichterei durch den Scharfrichter von Alt-Brandenburg Christian Friedrich Krafft nach dem Tod des Scharfrichters Brand.- Kostenrechnung für die Hinrichtung des Kutschers Gottfried Duckert am 12.09.1810 (Räderung).- Gebühren für die Executionen.- Kostenrechnung für die Wegschaffung der sechs Pfähle und Räder sowie der Abnahme und Beerdigung der drei Hingerichteten (Kutscher Duckert, Ulan Hahn, Witwe Schultz) vom 19.05.1811.- Klärung der Rückstände bei der Besoldung des ehemaligen Scharfrichters Brandt.- Lieferung von Ledereimern zum Gebrauch bei Feuergefahr.- Antrag auf Befreiung von der Natural-Einquartierung, Vorspann-Gestellung und Servis-Zahlung.- Mahnung für die Kostenerstattung für die Hinrichtung der Witwe Christiane Elisabeth Schulze geb. Lehmann (Räderung) sowie Kostenstreitigkeit.
Archivale
Band: Bd. 5
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
12.02.2026, 10:07 MEZ