Kirchen- und Schulsachen, insbesondere konfessionelle Streitigkeiten zu Poltringen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 518 L Bü 22
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 518 L Bebenhäuser Klosterpflege Roseck
Bebenhäuser Klosterpflege Roseck >> 8. Poltringen
1527, 1591, um 1660 - 1771
Darin: Qu./_: 1527 Januar 23 (Mi nach Sebastiani) Bruder Johannes Kienlin, Pfleger zu Roseck, und Hans Linder, alter Stadtschreiber und kaiserlicher Notar zu Reutlingen, erneuern auf Befehl des Bebenhäuser Abts Johannes von Fridingen mit Zustimmung des Schulteißen Jörg Maurer, genannter Gerichtspersonen sowie der in ganzer Gemeinde versammelten Zinsleute von Oberndorf und Poltringen die im einzelnen aufgeführten Güter und Rechte des Klosters Bebenhausen zu Poltringen und Oberndorf, Abschr. Pap., 4 Blatt, um 1600, mit Vermerk "Diße Ernewrung ist nit bey dem Archiv". Qu./_2: Consilium in Sachen des Grafen von Wolkenstein gegen den Herzog von Württemberg wegen Wiedereinführung eines lutherischen Pfarrers zu Poltringen und Oberndorf, 6 Blatt, o.D. (um 1660). Qu/_3: Auszug aus der (ältesten vorhandenen) Rosecker Pflegrechnung von 1591 über die Geldeinnahmen zu Poltringen, 2 Blatt, gefertigt 1670. Qu./_4: Der Rosecker Pfleger berichtet an den Herzog, daß die Rottenburger auf kaiserlichen Befehl die Poltringer Kirche durch ein Schloß versperrt haben, das aber die Bürger von Reusten weggeschlagen haben, um ihren evangelischen Gottesdienst zu halten, Konzept, 14.08.1707
Qu./_1-12
Archivale
Kienlin, Johannes
Maurer, Jörg
Wolkenstein, Graf von
Bebenhausen : Tübingen TÜ; Kloster
Oberndorf am Neckar RW
Poltringen : Ammerbuch TÜ
Reusten : Ammerbuch TÜ
Reutlingen RT
Roseck : Unterjesingen, Tübingen TÜ
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ