Herzog Friedrich Karl von Württemberg, Administrator und Obervormund, bestätigt, daß er zur Unterhaltung von geworbenen Truppen und anderer Kriegsausgaben eine Summe von 4000 fl von Ernst Friedrich von Lützelburg, Obervogt zu Lauffen, für 5 Jahre um 5 % Zins an den Kirchenkarten geliehen hat. Die Zinsen in Höhe von 200 fl sind jährlich an Johannes Baptistae [Juni 24] auszubezahlen. Nach Ablauf von 5 Jahren (bei Notfällen auch eher) kann die Summe nach vorheriger vierteljähriger Ankündigung abgelöst werden. Als Pfand werden die Gefälle des Klosters zu Herbrechtingen gestellt. Der Gläubiger hat das Recht, die Zinsen unter allen Umständen beim Klosterverwalter zu Herbrechtingen, Johann Andreas Rittberger, anzufordern.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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