Nachlass Ruville, Susanna von (Bestand)
Show full title
NL von Ruville
Stadtarchiv Münster (Archivtektonik) >> Nichtamtliches Archivgut >> Nachlässe natürlicher Personen, Familien- und Hofarchive >> Nachnamen T - Z
[1948-01-01/2011-12-31]
Laufzeit: 1908-2002 Umfang: 135 Verzeichnungseinheiten (1,9 lfm.) Zitierung: StdAMs, Nachlass Ruville, Nr. ... Lebensdaten: Susanna von Ruville (21.06.1926, Duisburg - 09.07.2015, Münster) hat sich mehr als 40 Jahre lang in gemeinnützigen Institutionen der Stadt Münster für dessen Bewohner engagiert. Sie war im Deutschen Frauenring e.V. von 1982 bis 1988 als 1. Vorsitzende des Ortsringes Münster, sowie ab 1986 zusätzlich als Vorsitzende des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen aktiv. Als Vertreterin des Deutschen Frauenrings wurde sie zur Prüferin für den Ausbildungsberuf "Hauswirtschafter/in - Schwerpunkt städtische Hauswirtschaft" an der Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe für den Kreis Steinfurt berufen. Maßgeblich beteiligt war sie an der Gründung der Arbeitsgemeinschaft münsterscher Frauenorganisationen, mit der ihr eine Vernetzung der einzelnen Vereine und Organisationen gelang. Ziel war es, in der Kommunalpolitik eine größere Aufmerksamkeit für die Belange und Wünsche der Frauen der Stadt Münster zu bewirken. Außerdem war sie ab 1995 1. Vorsitzende des Anna-Krückmann-Hauses e.V. Später wurde sie aufgrund ihrer Arbeit zur Ehrenpräsidentin ernannt. Während ihres Engagement im Deutschen Frauenring war sie Mitglied in dessen Ausschuss "Wirtschafts- und Verbraucherfragen". Zur Verbraucherarbeit engagierte sie sich auch bei der Verbraucherzentrale in Nordrhein-Westfalen und der Ortsarbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände in Münster. Bestandsgeschichte: Übergabe an das Stadtarchiv: 7/2011. Die laufenden Nummern ab Nr. 119 wurden der ursprünglichen nach Abgabe vorgenommenen Verzeichnung im März/April 2022 durch Tino Towara, M.A. nachträglich hinzugefügt. Diese Nummern wurden zum einen aus zwei Kisten mit weitgehend ungeordneten Unterlagen gebildet, welche zunächst nicht dem eigentlichen Nachlass zugeordnet waren. Der Inhalt der beiden Kisten wurde bewertet und eine Kassation von Druckschriften sowie einzelnen Flugblättern von Gliederungen des Deutschen Frauenrings und des Frauenrates NRW vorgenommen, welche keinen erkennbaren Bezug zur Stadt Münster aufwiesen bzw. welche Doubletten zum Bibliotheksbestand darstellten. Zum anderen findet sich hier der Inhalt von vier Schubladenaufsätzen wieder. Inhalt: Biographische Dokumente (1983-1993); Ehrenamtliche Tätigkeiten im Deutscher Frauenring e. V. (1976-2009), Deutschen Hausfrauenbund e. V. (1975-2007), FrauenRat Nordrhein Westfalen e.V. (1988-2009), verschiedene Hauswirtschaftlichen Vereinigungen und Verbraucherverbänden (1948-2011), sowie weiteren Vereinigungen (1975-2010); Handakten mit Unterlagen zu verschiedenen Themen (1980-2002); Dokumente zum Anna-Krückmann-Haus (1993, 2001-2009). Verweise: Vereinsarchive der Ortsvereine Münster des Deutschen Frauenrings und des Deutschen Hausfrauenbundens sowie der Arbeitsgemeinschaft münsterischer Frauenorganisationen.
Vorwort: Zitierung: StdAMs, Nachlass Ruville, Nr. ...Lebensdaten:Susanna von Ruville (21.06.1926, Duisburg - 09.07.2015, Münster) hat sich mehr als 40 Jahre lang in gemeinnützigen Institutionen der Stadt Münster für dessen Bewohner engagiert. Sie war im Deutschen Frauenring e.V. von 1982 bis 1988 als 1. Vorsitzende des Ortsringes Münster, sowie ab 1986 zusätzlich als Vorsitzende des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen aktiv. Als Vertreterin des Deutschen Frauenrings wurde sie zur Prüferin für den Ausbildungsberuf "Hauswirtschafter/in - Schwerpunkt städtische Hauswirtschaft" an der Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe für den Kreis Steinfurt berufen. Maßgeblich beteiligt war sie an der Gründung der Arbeitsgemeinschaft münsterscher Frauenorganisationen, mit der ihr eine Vernetzung der einzelnen Vereine und Organisationen gelang. Ziel war es, in der Kommunalpolitik eine größere Aufmerksamkeit für die Belange und Wünsche der Frauen der Stadt Münster zu bewirken. Außerdem war sie ab 1995 1. Vorsitzende des Anna-Krückmann-Hauses e.V. Später wurde sie aufgrund ihrer Arbeit zur Ehrenpräsidentin ernannt.Während ihres Engagement im Deutschen Frauenring war sie Mitglied in dessen Ausschuss "Wirtschafts- und Verbraucherfragen". Zur Verbraucherarbeit engagierte sie sich auch bei der Verbraucherzentrale in Nordrhein-Westfalen und der Ortsarbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände in Münster.Bestandsgeschichte:Übergabe an das Stadtarchiv: 7/2011. Die laufenden Nummern ab Nr. 119 wurden der ursprünglichen nach Abgabe vorgenommenen Verzeichnung im März/April 2022 durch Tino Towara, M.A. nachträglich hinzugefügt. Diese Nummern wurden zum einen aus zwei Kisten mit weitgehend ungeordneten Unterlagen gebildet, welche zunächst nicht dem eigentlichen Nachlass zugeordnet waren. Der Inhalt der beiden Kisten wurde bewertet und eine Kassation von Druckschriften sowie einzelnen Flugblättern von Gliederungen des Deutschen Frauenrings und des Frauenrates NRW vorgenommen, welche keinen erkennbaren Bezug zur Stadt Münster aufwiesen bzw. welche Doubletten zum Bibliotheksbestand darstellten. Zum anderen findet sich hier der Inhalt von vier Schubladenaufsätzen wieder.Inhalt:Biographische Dokumente (1983-1993); Ehrenamtliche Tätigkeiten im Deutscher Frauenring e. V. (1976-2009), Deutschen Hausfrauenbund e. V. (1975-2007), FrauenRat Nordrhein Westfalen e.V. (1988-2009), verschiedene Hauswirtschaftlichen Vereinigungen und Verbraucherverbänden (1948-2011), sowie weiteren Vereinigungen (1975-2010); Handakten mit Unterlagen zu verschiedenen Themen (1980-2002); Dokumente zum Anna-Krückmann-Haus (1993, 2001-2009).Verweise:Vereinsarchive der Ortsvereine Münster des Deutschen Frauenrings und des Deutschen Hausfrauenbundens sowie der Arbeitsgemeinschaft münsterischer Frauenorganisationen.
Vorwort: Zitierung: StdAMs, Nachlass Ruville, Nr. ...Lebensdaten:Susanna von Ruville (21.06.1926, Duisburg - 09.07.2015, Münster) hat sich mehr als 40 Jahre lang in gemeinnützigen Institutionen der Stadt Münster für dessen Bewohner engagiert. Sie war im Deutschen Frauenring e.V. von 1982 bis 1988 als 1. Vorsitzende des Ortsringes Münster, sowie ab 1986 zusätzlich als Vorsitzende des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen aktiv. Als Vertreterin des Deutschen Frauenrings wurde sie zur Prüferin für den Ausbildungsberuf "Hauswirtschafter/in - Schwerpunkt städtische Hauswirtschaft" an der Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe für den Kreis Steinfurt berufen. Maßgeblich beteiligt war sie an der Gründung der Arbeitsgemeinschaft münsterscher Frauenorganisationen, mit der ihr eine Vernetzung der einzelnen Vereine und Organisationen gelang. Ziel war es, in der Kommunalpolitik eine größere Aufmerksamkeit für die Belange und Wünsche der Frauen der Stadt Münster zu bewirken. Außerdem war sie ab 1995 1. Vorsitzende des Anna-Krückmann-Hauses e.V. Später wurde sie aufgrund ihrer Arbeit zur Ehrenpräsidentin ernannt.Während ihres Engagement im Deutschen Frauenring war sie Mitglied in dessen Ausschuss "Wirtschafts- und Verbraucherfragen". Zur Verbraucherarbeit engagierte sie sich auch bei der Verbraucherzentrale in Nordrhein-Westfalen und der Ortsarbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände in Münster.Bestandsgeschichte:Übergabe an das Stadtarchiv: 7/2011. Die laufenden Nummern ab Nr. 119 wurden der ursprünglichen nach Abgabe vorgenommenen Verzeichnung im März/April 2022 durch Tino Towara, M.A. nachträglich hinzugefügt. Diese Nummern wurden zum einen aus zwei Kisten mit weitgehend ungeordneten Unterlagen gebildet, welche zunächst nicht dem eigentlichen Nachlass zugeordnet waren. Der Inhalt der beiden Kisten wurde bewertet und eine Kassation von Druckschriften sowie einzelnen Flugblättern von Gliederungen des Deutschen Frauenrings und des Frauenrates NRW vorgenommen, welche keinen erkennbaren Bezug zur Stadt Münster aufwiesen bzw. welche Doubletten zum Bibliotheksbestand darstellten. Zum anderen findet sich hier der Inhalt von vier Schubladenaufsätzen wieder.Inhalt:Biographische Dokumente (1983-1993); Ehrenamtliche Tätigkeiten im Deutscher Frauenring e. V. (1976-2009), Deutschen Hausfrauenbund e. V. (1975-2007), FrauenRat Nordrhein Westfalen e.V. (1988-2009), verschiedene Hauswirtschaftlichen Vereinigungen und Verbraucherverbänden (1948-2011), sowie weiteren Vereinigungen (1975-2010); Handakten mit Unterlagen zu verschiedenen Themen (1980-2002); Dokumente zum Anna-Krückmann-Haus (1993, 2001-2009).Verweise:Vereinsarchive der Ortsvereine Münster des Deutschen Frauenrings und des Deutschen Hausfrauenbundens sowie der Arbeitsgemeinschaft münsterischer Frauenorganisationen.
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET