Der kaiserliche Notar Johann Wolfgang Wingart von Schwäbisch Gmünd beglaubigt die Abschrift des von den Schiedsmännern Michael Auchler, Vogt zu Adelmannsfelden, Wolf Satler, woellwarthscher Schultheiß zu Heubach, Michael Beckenschmied, Schultheiß zu Aalen, Hans Kopp, Müller zu Obersontheim, am 26. April 1564 entschiedenen Streit zwischen den Gemeinden Eschach und Holzhausen über Viehtrieb und Weidgang. Berufen wurden die Schiedsrichter von den Herrschaften der Gemeinde, nämlich Schenk Christoph und Heinrich zu Limpurg, Ulrich von Rechberg-Heuchlingen, Ludwig Adelmann von Adelmannsfelden-Hohenstadt, Abt von Lorch, Stadt Gmünd. Entschieden wird nach Augenscheinsinnahme durch einzeln genannte Beauftragte. Es handelt sich um den Trieb auf dem Weidenwiesen und der Jetenhalde. (Libell, Orig. Papier Sg. des Notars)
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Der kaiserliche Notar Johann Wolfgang Wingart von Schwäbisch Gmünd beglaubigt die Abschrift des von den Schiedsmännern Michael Auchler, Vogt zu Adelmannsfelden, Wolf Satler, woellwarthscher Schultheiß zu Heubach, Michael Beckenschmied, Schultheiß zu Aalen, Hans Kopp, Müller zu Obersontheim, am 26. April 1564 entschiedenen Streit zwischen den Gemeinden Eschach und Holzhausen über Viehtrieb und Weidgang. Berufen wurden die Schiedsrichter von den Herrschaften der Gemeinde, nämlich Schenk Christoph und Heinrich zu Limpurg, Ulrich von Rechberg-Heuchlingen, Ludwig Adelmann von Adelmannsfelden-Hohenstadt, Abt von Lorch, Stadt Gmünd. Entschieden wird nach Augenscheinsinnahme durch einzeln genannte Beauftragte. Es handelt sich um den Trieb auf dem Weidenwiesen und der Jetenhalde. (Libell, Orig. Papier Sg. des Notars)
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 113 I Bü 257
B 113 I Bü 257
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 113 I Limpurg-Obersontheim, Erbschenken
Limpurg-Obersontheim, Erbschenken >> 5. Güterbesitz der Schenken von Limpurg und ihrer Untertanen (Kauf, Verkauf, Wechsel, Gülten, weltliche Zehnten und andere Rechte) >> 5.2 Besonderes - Einzelne Ämter >> 5.2.6 Amt Gröningen >> 5.2.6.2 Besonderes >> 5.2.6.2.11 Holzhausen
23. April 1682
Darin: Unbeglaubigte Abschrift der Beglaubigung (um 1700)
1 Bü
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:30 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
- Weltliche Herrschaften (Tektonik)
- Sonstige weltliche Herrschaften (Tektonik)
- Limpurg-Obersontheim, Erbschenken (Bestand)
- 5. Güterbesitz der Schenken von Limpurg und ihrer Untertanen (Kauf, Verkauf, Wechsel, Gülten, weltliche Zehnten und andere Rechte) (Gliederung)
- 5.2 Besonderes - Einzelne Ämter (Gliederung)
- 5.2.6 Amt Gröningen (Gliederung)
- 5.2.6.2 Besonderes (Gliederung)
- 5.2.6.2.11 Holzhausen (Gliederung)
- Der kaiserliche Notar Johann Wolfgang Wingart von Schwäbisch Gmünd beglaubigt die Abschrift des von den Schiedsmännern Michael Auchler, Vogt zu Adelmannsfelden, Wolf Satler, woellwarthscher Schultheiß zu Heubach, Michael Beckenschmied, Schultheiß zu Aalen, Hans Kopp, Müller zu Obersontheim, am 26. April 1564 entschiedenen Streit zwischen den Gemeinden Eschach und Holzhausen über Viehtrieb und Weidgang. Berufen wurden die Schiedsrichter von den Herrschaften der Gemeinde, nämlich Schenk Christoph und Heinrich zu Limpurg, Ulrich von Rechberg-Heuchlingen, Ludwig Adelmann von Adelmannsfelden-Hohenstadt, Abt von Lorch, Stadt Gmünd. Entschieden wird nach Augenscheinsinnahme durch einzeln genannte Beauftragte. Es handelt sich um den Trieb auf dem Weidenwiesen und der Jetenhalde. (Libell, Orig. Papier Sg. des Notars) (Archivale)