Der Augsburger Bürger Johann Langnauer bekennt, dass ihm seine Schwester Susanna ("Osanna") geborene Langnauer, die Ehefrau des Ulmer Ratsherren und Bürgers Georg Krafft des Jungen, an einer Schuld von 1.200 Gulden für seinen an sie verkauften Hof in Offenhausen [Stadt Neu-Ulm] 640 Gulden, den Gulden zu 60 Kreuzern gerechnet, bezahlt hat. Das Geld stammt nicht aus dem gemeinsamen ehelichen Vermögen seiner Schwester und ihres Ehemannes, sondern aus dem Erbteil, der nach dem Tod seines und ihres Bruders Ludwig Langnauer an sie gefallen ist. Er quittiert ihr den Empfang des Geldes und verzichtet auf alle weiteren Forderungen. Sollten sie oder ihre Erben aber den Hof einmal verkaufen, dann steht ihm und seinen Erben ein Vorkaufsrecht zu.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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