Ein Burgsitz zu Marburg [Stadt, Lkr. Marburg-Biedenkopf] am Steinweg [Nr. 12], genannt die Löwenburg, als Erblehen. Den Burgsitz hatten ehemals di...
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Urk. 14, 3079
A I u, von Breitenbach sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Breidenbach Nr. 5
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Mehrere Familien >> Personenbetreffe N-S >> Stolberg [und Schleyd]
1761 August 13
Lehnsbrief
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ein Burgsitz zu Marburg [Stadt, Lkr. Marburg-Biedenkopf] am Steinweg [Nr. 12], genannt die Löwenburg, als Erblehen. Den Burgsitz hatten ehemals die von Breidenbach genannt Breidenstein als Mannlehen inne, zuletzt die Brüder Georg Ludwig und Georg Friedrich von Breidenbach. Da der Burgsitz bei der Einnahme der Stadt Marburg durch kaiserliche Truppen im Jahr 1647 stark beschädigt worden war und auch sonst aufgrund seines Alters und seiner Baufälligkeit nicht wieder errichtet werden konnte, wurde er mit Zustimmung des Landgrafen von Hessen dem 1694 Belehnten überlassen.
Belehnte/r: Hedwig Amalia Schleyd, Philippine Sabine, Marie Lucretia Feder, Katharina Christine Kraus und Maria Magdalena Hachbach, Kinder der verstorbenen Anna Magdalena Ludolph, dann Christian Lorenz Ludolph und Elisabeth Margarethe Ludolph
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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