Kläger: Hartich von Spreckelsen, Kaufmann in Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Michael Maschmann als Kurator der Johanna Baudis, Witwe des Friedrich Baudis, Kaufmann in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Zuständigkeit des Reichskammergerichts und Verschickung der Akten an eine Juristen-Fakultät in einem Streit um angeblich vom Kläger verlangte Wucherzinsen und um Schadensersatz wegen der zu niedrigen Verkaufserlöse für eine Partie Breslauer Röte und ein Schiff, dass der Kläger in Calais wegen einer Schuldforderung gegen Friedrich Baudis arrestiert hatte.
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Kläger: Hartich von Spreckelsen, Kaufmann in Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Michael Maschmann als Kurator der Johanna Baudis, Witwe des Friedrich Baudis, Kaufmann in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Zuständigkeit des Reichskammergerichts und Verschickung der Akten an eine Juristen-Fakultät in einem Streit um angeblich vom Kläger verlangte Wucherzinsen und um Schadensersatz wegen der zu niedrigen Verkaufserlöse für eine Partie Breslauer Röte und ein Schiff, dass der Kläger in Calais wegen einer Schuldforderung gegen Friedrich Baudis arrestiert hatte.
211-2_S 74
S 4757
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> S
1629-1634,1654-1659
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Georg von Gülich (senior). Beklagter: Lt. Bernhard Henning.- Instanzen: 1. Obergericht 1634-1652. 2. Reichskammergericht 1654-1655 (1653-1659).- Darin: Obligation von 1629 des Friedrich Baudis über 6300 Mark lübisch für den Kläger unter Verpfändung einer Partie Breslauer Röte und 15 - 16 Part des Schiffes "Der schwarze Ochse"; Rechnungen und geschäftlicher Briefwechsel der Prozessbeteiligten mit Kaufleuten in London, Amsterdam und Breslau 1629-1630; Police von 1630 über die Versicherung des Schiffes "Der schwarze Ochse" unter dem Schiffer Claus Tinsdahl, der eine Ladung Salz von San Lucar nach Hamburg bringen sollte; Aktenstücke aus dem Streit der Parteien vor einem Gericht in Calais und über die Versteigerung des Schiffes "Der schwarze Ochse" 1630; Preis-Liste für Breslauer Röte in den Jahren 1629-1631; Schadensrechnung des Friedrich Baudis von 1631.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11343 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ