Heinrich Brack, Richter der Freiheit Angermund und des Frohnhofgerichts zu Rade fur dem Ape, und 2 Hofleute dieses Frohnhof, Adolff Falckenberg und Frantz auff dem Kattenstomp, bekunden unter ihrem Siegel, dass Gerhart van Megenn, Küchenschreiber, einen zur Pfründe der Seelenmesse in Gerresheim gehörigen Kothen zu Rade für dem Ape in Erbpacht empfangen hat und transsumieren den diesbezüglichen Erbpachtbrief vom 14. Dezember 1563.
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Heinrich Brack, Richter der Freiheit Angermund und des Frohnhofgerichts zu Rade fur dem Ape, und 2 Hofleute dieses Frohnhof, Adolff Falckenberg und Frantz auff dem Kattenstomp, bekunden unter ihrem Siegel, dass Gerhart van Megenn, Küchenschreiber, einen zur Pfründe der Seelenmesse in Gerresheim gehörigen Kothen zu Rade für dem Ape in Erbpacht empfangen hat und transsumieren den diesbezüglichen Erbpachtbrief vom 14. Dezember 1563.
AA 0277, 386
AA 0277 Gerresheim, Stift, Urkunden
Gerresheim, Stift, Urkunden >> 1. Urkunden
11. Januar 1565
Diverse Registraturbildner
Urkunde
Ausfertigung; 2 Siegel (1 und 2) anhängend, 1 ab
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:18 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.2. E - H (Tektonik)
- 1.2.2.13. Gerresheim (Tektonik)
- 1.2.2.13.2. Stift (Tektonik)
- Gerresheim, Stift, Urkunden AA 0277 (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)
- Heinrich Brack, Richter der Freiheit Angermund und des Frohnhofgerichts zu Rade fur dem Ape, und 2 Hofleute dieses Frohnhof, Adolff Falckenberg und Frantz auff dem Kattenstomp, bekunden unter ihrem Siegel, dass Gerhart van Megenn, Küchenschreiber, einen zur Pfründe der Seelenmesse in Gerresheim gehörigen Kothen zu Rade für dem Ape in Erbpacht empfangen hat und transsumieren den diesbezüglichen Erbpachtbrief vom 14. Dezember 1563. (Archivale)