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Liggewulfs-Stätte (später Scheumann) zu Wulfhagen (Nr. 9)
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Domkapitel Minden - Akten >> 22. Eigenhörige und Höfe >> 22.2. Bauernhöfe und Eigenhörige, Spezialia
1676-1808
Enthaeltvermerke: Enthält: 2. Heirat des Hermann Witte von Rosenhagen mit der Witwe Liggewulf 1676 4. Auseinandersetzung wegen eines ursprünglich zur Bultemeiers-Stätte in Windheim gehörenden Kamps auf dem Gehlberge, Umformung zu einem Kohlgarten unter Beeinträchtigung des Wegerechts 1721 5. Übernahme der Stätte durch Cord Henrich Schoidemann gen. Liggewulf und Heirat mit Margarete Röherkasten aus Jössen 6. Beschwerde des Cord Liggewulf über die gewalttätige Pfändung wegen eines Fahrweges 1734 10. Sterbfall des Cord Henrich Scheudemann 1735 12. Dritte Ehe der Margarete Röhrkasten, Witwe des Christian Ruhmstall, mit Johann Henrich Knaken aus Volksdorf im Amt Stadthagen 1736 14. Sterbfall der Anna Maria Elisabeth Scheumann, Ehefrau des Hans Hermann Knacke 1751 17. Kindsteilforderungen der Anna Catharina Kloppenburg 18. Anzeige der Catharina Ilsabein Knacken über den Tod ihres Ehemanns 1760 24. Heirat der Schwester Catharina Margarete Lisabeth mit Johann Henrich Cammeier aus Neuenknick 1779 25. Versetzung von 1 1/2 Morgen Landes an Stoppenberg zu Windheim 1791 27. Heirat der 52-jähirgen Schwester Christine Knacke mit Cord Heinrich Daseking auf der Klanhorst 1794 29. Heirat der Tochter Trine Louise Scheumann mit dem Kürassier aus der Kompanie des Majors von Quitzo Friedrich Nolle aus Blochow in der Altmark 1797 31. Heirat des Sohnes Johann Conrad Dietrich Scheumann gen. Liggewulf mit Ilse Marie Daseking aus Raderhorst 1798 33. Übergabe der Stätte an den Sohn Johann Ernst, dessen Heirat mit Anna Sophia Huxoll aus Bierde 1800 37. Sterbfall der Leibzüchterin Anna Sophia Scheumann 1801 42. Heirat der Schwester Sophia Dorothea mit Johann Hermann Woermann auf der Ilser Heide 1808
Sachakte
Digitalisat vorhanden: Original für die Nutzung gesperrt. Digitalisat vorhanden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.