. Untertanen der Dörfer Altenstädten, Erda, Mudersbach, Ahrdt, Altenkirchen, Bermoll, Oberlemp, Niederlemp, Blasbach des Amtes Hohensolms gegen Solms-hohensolmsische Kanzlei, A.J. Winheim, solms-hohensolmsischer Fiskal, (Lizentiat Johann Adam Bissing, Advokat, Wetzlar), dann auch Carl Christian Graf zu Solms-Hohensolms, NN Streit, solms-hohensolmsischer Hofverwalter
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. Untertanen der Dörfer Altenstädten, Erda, Mudersbach, Ahrdt, Altenkirchen, Bermoll, Oberlemp, Niederlemp, Blasbach des Amtes Hohensolms gegen Solms-hohensolmsische Kanzlei, A.J. Winheim, solms-hohensolmsischer Fiskal, (Lizentiat Johann Adam Bissing, Advokat, Wetzlar), dann auch Carl Christian Graf zu Solms-Hohensolms, NN Streit, solms-hohensolmsischer Hofverwalter
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 2 Prozessakten des preußischen Kreises Wetzlar
Quad. 6 in 37: Vergleich (1697),
Laufzeit: 1521, 1748-1806
Bemerkungen: Akte unvollständig, vgl. Nr. 3522
Quad. 14: Auszug Solmser Erbstatuten (1521),
Quad. 15: Auszug Solmser Erbvereinigung (1578),
Quad. 25: Vergleich betr. Durchmarsch (1745), diverse Rechnungen, Listen, Fronregister, Zeugenverhörsprotokolle (ab 1711)
Anspruch auf Aufhebung des vorinstanzlichen Dekrets, in dem die Kl. angewiesen wurden, für die hohensolmsische Hofhaltung Bau- und Brennholzfuhren zu erbringen, Anspruch darauf, dass die Bekl. den durch Vermittlung von Johann Wilhelm Pfalzgraf bei Rhein abgeschlossenen Vergleich zwischen den Kl. und Solms-Hohensolms aus dem Jahre 1697 beachten, in dem der Umfang der Abgaben und Frondienste der Kl. geregelt worden war, Anspruch darauf, den Kl. keine über den Vergleich hinausgehenden Lasten wie die auferlegten Fuhrdienste, sowie die Geldforderung des Fiskals in Höhe von 6984 Gulden 24 Albus 6 1/4 Denare für Kreisbeiträge und Militärausgaben aufzubürden, da dies gem. dem Vergleich durch ein monatliches Fixum von 100 Gulden abgegolten sein sollte und somit die neuen Lasten dem Vergleich widersprechen, dann Anspruch gegen den Grafen zu Solms-Hohensolms und den Hofverwalter, von den Kl. keine Fuhrdienste für den Schiefertransport zu verlangen, Anspruch auf Restituierung von 2 Ochsen, die gepfändet worden waren, um aus deren Erlös den Fuhrlohn für die nassau-weilburgischen Untertanen, die gegen Entgeld die Schieferfuhren, die die Kl. verweigert hatten, durchgeführt hatten, zu entrichten
Laufzeit: 1521, 1748-1806
Bemerkungen: Akte unvollständig, vgl. Nr. 3522
Quad. 14: Auszug Solmser Erbstatuten (1521),
Quad. 15: Auszug Solmser Erbvereinigung (1578),
Quad. 25: Vergleich betr. Durchmarsch (1745), diverse Rechnungen, Listen, Fronregister, Zeugenverhörsprotokolle (ab 1711)
Anspruch auf Aufhebung des vorinstanzlichen Dekrets, in dem die Kl. angewiesen wurden, für die hohensolmsische Hofhaltung Bau- und Brennholzfuhren zu erbringen, Anspruch darauf, dass die Bekl. den durch Vermittlung von Johann Wilhelm Pfalzgraf bei Rhein abgeschlossenen Vergleich zwischen den Kl. und Solms-Hohensolms aus dem Jahre 1697 beachten, in dem der Umfang der Abgaben und Frondienste der Kl. geregelt worden war, Anspruch darauf, den Kl. keine über den Vergleich hinausgehenden Lasten wie die auferlegten Fuhrdienste, sowie die Geldforderung des Fiskals in Höhe von 6984 Gulden 24 Albus 6 1/4 Denare für Kreisbeiträge und Militärausgaben aufzubürden, da dies gem. dem Vergleich durch ein monatliches Fixum von 100 Gulden abgegolten sein sollte und somit die neuen Lasten dem Vergleich widersprechen, dann Anspruch gegen den Grafen zu Solms-Hohensolms und den Hofverwalter, von den Kl. keine Fuhrdienste für den Schiefertransport zu verlangen, Anspruch auf Restituierung von 2 Ochsen, die gepfändet worden waren, um aus deren Erlös den Fuhrlohn für die nassau-weilburgischen Untertanen, die gegen Entgeld die Schieferfuhren, die die Kl. verweigert hatten, durchgeführt hatten, zu entrichten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ
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