Die mit ihrer gesamten Verwandtschaft zu den Eigenleuten des Klosters St. Stephan in Würzburg gehörenden Volker, Kuno und Adelold bekennen: Sie verfügen über Besitz in dem Dorf Poppenlauer (Boppenlure), an dem Poppo von Wülfershausen (Wolfericheshusen) als Vogt gewisse Rechte zustehen. Zur Vermeidung von Streitigkeiten und weil sie sich dadurch stark bedrückt fühlen, haben sie diese Rechte gegen Zahlung von 6 Pfund aus eigenen Mitteln abgelöst. Daher hat nun der Vogt vor dem Würzburger Bischof Gebhard [von Henneberg] und in Gegenwart des Abtes des Klosters St. Stephan Raphold und des Würzburger Burggrafen Poppo [von Henneberg] auf seine Vogteirechte an ihrem Besitz verzichtet. Zeugen: Die Grafen Poppo und Berthold [von Henneberg], die Grafen Gerhard von Bergtheim und Wolfram von Wertheim, Giso, Manegolt, Markward von Grumbach, der Vitztum Billung [de Foro], Iring von Zabelstein, der Kämmerer Herold, die Gebrüder Godebold und Gottfried [de Foro], Billung der Jüngere [de Foro] und die Domherren Richolf und Sigeloch [von Bischwind]. Aussteller: Volker, Kuno und Adelold. Empfänger: Kloster St. Stephan

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Staatsarchiv Würzburg
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