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Interimistische Übertragung der Obervogtei im Land Wursten
an den Kriegsfiskal Niclas Christian Adler nach Suspension des
Obervogtes Dietrich Hinrich Hoddersen Balling
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Interimistische Übertragung der Obervogtei im Land Wursten
an den Kriegsfiskal Niclas Christian Adler nach Suspension des
Obervogtes Dietrich Hinrich Hoddersen Balling
Enthält: Regierungsprotokoll vom 11. und 14. Dezember 1703; Instruktion der Regierung für Adler vom 11. Dezember 1703 wegen der ihm interimsweise anvertrauten Obervogtschaft im Land Wursten, mit Nebenreglement vom 14. Dezember 1703; Interims-Bestallung für Adler vom 11. Dezember 1703, auch Bestallung für die Verwaltung der Vogteien Dorum, Cappel, Mulsum und Misselwarden vom selben Tag; Beschwerdeschrift der Vorsteher und Vollmachten des Landes Wursten an die Regierung vom 11. Juli 1704 gegen die Samtvögte wegen verweigerter Aushändigung des neuen Reglements für die Ober- und Samtvögte (mit Anlage), mit nachfolgender Regierungsverfügung vom 29. Juli 1704; Schreiben der Deichvorsteher und Geschworenen, auch sämtlichen Eingesessenen des Landes Wursten an die Regierung vom 16. Januar 1705 wegen Anlegung der Deichgelder, mit nachfolgendem Mandat an den Obervogtei-Verwalter Adler vom 3. März 1705
Verzeichnung
Adler, Niclas Christian, Obervogtei-Verwalter, Land Wursten Hoddersen Balling, Dietrich Hinrich, Obervogt, Land Wursten, Suspension
Obervogtei, Land Wursten Vogteien, Land Wursten Deichgelder, Land Wursten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.