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Materialsammlung des STBs zu Wirtschaft und Finanzen des Hofs 1791 bis 1817
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Enthält v.a.: Zusammenfassung von Gewicht und Wertanschlag des Gold- und Silbervorrats aus einem undatierten [herzoglichen] Inventar; summarische Zusammenstellungen über die Einkünfte der Rentkammer-Generalkasse bzw. General-Staats- und Domanialkasse und über den Hofverbrauch 1799/1800, 1810/11 und 1812/13; Ausgaben der Hofkasse für die Hofökonomie, drei Jahrgänge 1803-1806; summarische Aufstellung der Hofökonomieausgaben 1806-1813; Verzeichnisse zur Anzahl der an verschiedenen Hoftafeln verköstigten Personen für 1791, 1794-1809, 1803/04, 1809-1813, 1813/14; Ausgaben für Tafel und Ball in Monrepos am 29. Sept. 1809; Verbrauch der Küche anläßlich der Anwesenheit Kaiser Napoleons und des Friedensfestes im Okt. bzw. Nov. 1809; Umsatz der Kellerstube an Wein und anderen Getränken, monatsweise Mai 1811 - März 1812; Zusammenstellungen der Ausgaben für die Hofhaltung 1808/09-1813/14; summarischer Theateretat 1810/11; [Jahres-]Etat des Marstalls, nach April 1809; Entwurf zum General-Finanzetat 1816/17; Schreiben der Hofdomänenkammer auf eine Anfrage des STBs nach einschlägigem Material, 1821.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.