Vor den Bürgermeistern und Ratsherren der Stadt Neheim schenken Johannes Doernebrake, seine Frau Cristina sowie Goswyn von dem Fürstenberg (Vorstenberghe), ihre Mitbürger, dem Propst und Konvent des Klosters der Schwestern in Oelinghausen (Volinchusen), angehörig dem Prämonstratenserorden und gelegen in der Kölner Diözese, zwei Gärten vor dem Osttore ihrer Stadt. Der eine Garten hat den Garten der Kirche an der Ostseite, die allgemeine Straße an der Südseite und den Garten des Fricken an der Westseite. Der andere Garten ist von allen Seiten von Gärten umgeben, auf der Südseite von dem Garten der Bettekenerschen, auf der Nordseite vom Garten der Bokeneuordeschen. Goswin schenkt außerdem dem Kloster ein Erbe mit dem Grundstück, und zwar die Hälfte eines Hauses, gelegen beim Westteil, wozu ein Stück gehört, das "Kubbe" genannt wird und bei Ostteil des Hauses liegt. Die andere Hälfte des Hauses gehört dem Johannes Doernebraken, der es selber bewohnt. Dafür haben Propst und Konvent das jährliche Totengedenken für den Johannes, die Christina und den Goswin zu halten. Diese leisten auf die genannten Güter Verzicht und versprechen Währschaft. Ankündigung des Siegels der Stadt Neheim, da Johannes, Christina und Goswin kein eigenes Siegel besitzen. Zeugen: Heynemann, der Ehemann der Bettekenerschen, Johannes, der Sohn des Schuhmachers (sutoris) von Herdringen (Herdringhen), Gerhard, Frone (preco) der Stadt Neheim, und Johannes Doernebrake. Datum 1368 Okt. 10 (ipso die beatorum Gereonis et sociorum eius, martirum).