Das halbe Dorf Echzell [Gem., Wetteraukrs.] und ein Hof zu Bingenheim [Ortsteil der Gem. Echzell, Wetteraukr.], gelegen oben am Kirchhof. Die Lehe...
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 14, 264
A I u, Fulda sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Fuldische Lehen Brieffe, Nr. 5
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Passivlehen >> Fulda, Kloster >> 1700-1799
1727 August 11
Lehnsbrief
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Das halbe Dorf Echzell [Gem., Wetteraukrs.] und ein Hof zu Bingenheim [Ortsteil der Gem. Echzell, Wetteraukr.], gelegen oben am Kirchhof. Die Lehen hatten ehemals die Brüder Albrecht und Philipp Grafen von Nassau und Saarbrücken vom Kloster Fulda zu Lehen getragen. Die genannten Brüder hatten die Lehen mit Zustimmung von Abt und Konvent von Fulda an Ludwig den Älteren, Landgrafen von Hessen verkauft.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Adolf [von Dalberg], Abt von Fulda
Vermerke (Urkunde): Siegler: Adolf [von Dalberg], Abt von Fulda
Belehnte/r: Karl Landgraf von Hessen[-Kassel] und Ernst Ludwig Landgraf von Hessen[-Darmstadt] für sich und ihre Brüder und Vettern Philipp Landgrafen von Hessen[-Darmstadt], Wilhelm den Älteren, Landgrafen von Hessen, Friedrich [III.] Jakob, Landgrafen von Hessen[-Homburg], Heinrich Landgrafen von Hessen, und weitere namentlich genannte Personen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ