Johann Jakob Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Ratsherr, bürgerlicher Almosenpfleger, Bau- und Feuergeschworener sowie Ziegel- und Mühlenschauer in der Reichsstadt Ulm, bekennt, dass ihm Fürst Josef Maria Benedikt von Fürstenberg [Ruine bei Hüfingen/Schwarzwald-Baar-Kreis] als Familienältester und regierender Fürst des Hauses Fürstenberg nach dem Tod des bisherigen Lehnsträgers Theodor August Schad für sich und als Lehnsträger für dessen Sohn Hieronimus Eitel und für den Sohn des verstorbenen Gottlieb August Schad Franz Daniel Güter und Gerechtsame in Ringingen [Stadt Erbach/Alb-Donau-Kreis] als Mannlehen verliehen hat. Diese sind Lehen der Grafschaft Heiligenberg [Bodenseekreis] und befanden sich früher im Besitz der Ulmer Familie Löw. Über Johann Wilhelm Ingolt gelangten sie dann in den Besitz des früheren Ulmer Bürgermeisters Johann Jakob Schad. Aufgrund einer besonderen lehnsherrlichen Bewilligung hat der Fürstenbergische geheime Rat und Oberjägermeister Josef von Laßberg als Bevollmächtigter des Beliehenen den Lehnseid für diesen geleistet.