Untersuchung gegen die stud. med. Carl Ludolph Kirchner und Konsorten wegen Überschreitung der Polizeistunde im Wirtshaus und Verweigerung von Befehlen
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UG 82
K 4
Sortierung: 00820
0.1.3. Universitätsgericht
Universitätsgericht >> 03. Processualia >> 03.01. Universitätsangehörige >> 03.01.02. Disciplinaria >> 03.01.02.03. Injurien
März - Mai 1841
Enthält u.a.: Weitere Angeklagte: stud. theol. August Hartmann, stud. theol. Eduard Moritz Clauss, stud. med. Friedrich Theodor Freund, stud. jur. August Meyer, stud. theol. Johann Christian Theodor Bublitz, stud. med. Julius Ednarr Gerloff, stud. jur. August Ludwig Mühlenbeck, stud. med. Otto Hermann Brauer, stud. med. Carl Ludolph. Kirchner. - Vernehmungen von: stud. jur. August Meyer, stud. theol. Johann Christian Bublitz, stud. med. Julius Ednarr Gerloff, stud. jur. August Ludwig Mühlenbeck, stud. med. Otto Hermann Brauer, stud. theol. Adolph Anton Hallien (19. März 1841), stud. med. Carl Ludolph Kirchner (23. März 1841), Ratskeller-Wirt, Gastwirt Wegner (24. März 1841). - Erkenntnis (25. März 1841). - Strafen: Consilium abeundi und Karzer.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:29 MEZ