Turngemeinde von 1862 e. V. einschl. Fechtabteilung (Bestand)
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TG
Stadtarchiv Münster (Archivtektonik) >> Nichtamtliches Archivgut >> Bruderschafts-, Vereins-, Partei- und Unternehmensarchive >> Vereinsarchive
[1887-01-01/2009-12-31]
Laufzeit: 1887 - 2009 Umfang: 305 Verzeichnungseinheiten (20,5 lfm.) + 3,5 lfm. unverz. Zitierung: StdAMs, Turngemeinde von 1862 e. V. einschl. Fechtabteilung, Nr. ... Geschichte: Der Gründungsaufruf vom 11. August 1862 im „Westfälischen Merkur“ wird als Geburtsstunde des Turnvereins Münster (TVM) angesehen. Der heutige Name „Turngemeinde Münster von 1862 e.V.“ tritt erst seit 1951 auf. Der Gründungsaufruf richtete sich damals an die männliche Bevölkerung im Alter von 18 bis 30 Jahren. Erst im Jahre 1902 wurde eine Frauenabteilung ins Leben gerufen. In den zwanziger Jahren gehörte der Turnverein Münster von 1862 (TVM oder TV 1862) neben dem SC Preußen 08, dem Ruderverein von 1882 (RVM) und dem Schwimmverein von 1891 (SV 91) zu den bedeutendsten, nichtkonfessionellen Sportvereinen der Stadt. In den Jahren des Zweiten Weltkrieges kam insbesondere im Männerbereich das Sportleben mehr und mehr zum Erliegen. Als die Halle am Breul für eine Kornlagerung beschlagnahmt wurde, trafen sich die jugendlichen Turner und Turnerinnen zunächst in den Universitätsturnhallen am Domplatz und später in der Luftwaffenturnhalle auf der Loddenheide. Bei dem schweren Luftangriff auf Münster am 25. März 1945 wurde die Turnhalle am Breul restlos zerstört. Der Bau neuer Turnhallen in den 1960er Jahren in verschiedenen Stadtteilen erlaubte der TG, dort eigene Vereinsgruppen für Kinderturnen, Frauengymnastik und spielerisches Männerturnen zu bilden. 1964 kam es zur Gründung der Tennisabteilung, die sich an der Wienburg eine neue Sportanlage schuf. Im selben Jahr erwachte die Paddelabteilung in der Bootsanlage an der Werse zu neuem Leben, die Volleyballabteilung ihrerseits stieg in den Wettkampfsport ein. 2003 konnte die neue Sporthalle, die gemeinsam von dem Adolph-Kolping-Berufskolleg und der TG genutzt wird, eingeweiht werden. Bestandsgeschichte: Übernahme als Depositum in das Stadtarchiv in den Jahren 2002 und 2003. Inhalt: Verwaltung des Vereins sowie Publikationen und verschiedene Dokumentationen aus dem Verein speziell der Fechtabteilung. Im Konkreten: Allgemeiner Schriftverkehr und Schriftverkehr zu besonderen Anlässen(1931-2001); Sitzungsprotokolle und Rundschreiben (1970-1993); Aufsätze, Reden, Manuskripte (1947-1994); Veröffentlichungen der Turngemeinde (1921-1993); Publikationen münsterischer Vereine (1935-1972); Sonstige Veröffentlichungen (1909-1997); Zeitungen und Zeitungsausschnitte (1930-1998); Fotos und Postkarten (1930-1990); Sonstiges (1926-1996); Fechtabteilung (1961-1002). Literatur: Zur Vereinsgeschichte siehe auch Festschriften zum 50-jährigen, 100-jährigen und 125-jährigen Bestehen der Turngemeinde in der Bibliothek des Stadtarchivs.
Vorwort: Zitierung:
StdAMs, Turngemeinde von 1862 e. V. einschl. Fechtabteilung, Nr. ...
Geschichte:
Der Gründungsaufruf vom 11. August 1862 im „Westfälischen Merkur“ wird als Geburtsstunde des Turnvereins Münster (TVM) angesehen. Der heutige Name „Turngemeinde Münster von 1862 e.V.“ tritt erst seit 1951 auf. Der Appell richtete sich damals an die männliche Bevölkerung im Alter von 18 bis 30 Jahren. Erst im Jahre 1902 wurde eine Frauenabteilung ins Leben gerufen. In den zwanziger Jahren gehörte der Turnverein Münster von 1862 (TVM oder TV 1862) neben dem SC Preußen 08, dem Ruderverein von 1882 (RVM) und dem Schwimmverein von 1891 (SV 91) zu den bedeutendsten, nichtkonfessionellen Sportvereinen der Stadt. In den Jahren des Zweiten Weltkrieges kam insbesondere im Männerbereich das Sportleben mehr und mehr zum Erliegen. Als die Halle am Breul für eine Kornlagerung beschlagnahmt wurde, trafen sich die jugendlichen Turner und Turnerinnen zunächst in den Universitätsturnhallen am Domplatz und später in der Luftwaffenturnhalle auf der Loddenheide. Bei dem schweren Luftangriff auf Münster am 25. März 1945 wurde die Turnhalle am Breul restlos zerstört. Der Bau neuer Turnhallen in den 1960er Jahren in verschiedenen Stadtteilen erlaubte der TG, dort eigene Vereinsgruppen für Kinderturnen, Frauengymnastik und spielerisches Männerturnen zu bilden. 1964 kam es zur Gründung der Tennisabteilung, die sich an der Wienburg eine neue Sportanlage schuf. Im selben Jahr erwachte die Paddelabteilung in der Bootsanlage an der Werse zu neuem Leben, die Volleyballabteilung ihrerseits stieg in den Wettkampfsport ein. 2003 konnte die neue Sporthalle, die gemeinsam von dem Adolph-Kolping-Berufskolleg und der TG genutzt wird, eingeweiht werden.
Bestandsgeschichte:
Übernahme als Depositum in das Stadtarchiv in den Jahren 2002 und 2003. Der Nummernbereich von 217 bis 307 ist derzeit unbelegt.
Inhalt:
Verwaltung des Vereins sowie Publikationen und verschiedene Dokumentationen aus dem Verein speziell der Fechtabteilung. Im Konkreten: Allgemeiner Schriftverkehr und Schriftverkehr zu besonderen Anlässen(1931-2001); Sitzungsprotokolle und Rundschreiben (1970-1993); Aufsätze, Reden, Manuskripte (1947-1994); Veröffentlichungen der Turngemeinde (1921-1993); Publikationen münsterischer Vereine (1935-1972); Sonstige Veröffentlichungen (1909-1997); Zeitungen und Zeitungsausschnitte (1930-1998); Fotos und Postkarten (1930-1990); Sonstiges (1926-1996); Fechtabteilung (1961-1002).
Literatur:
Zur Vereinsgeschichte siehe auch Festschriften zum 50-jährigen, 100-jährigen und 125-jährigen Bestehen der Turngemeinde in der Bibliothek des Stadtarchivs.
Vorwort: Zitierung:
StdAMs, Turngemeinde von 1862 e. V. einschl. Fechtabteilung, Nr. ...
Geschichte:
Der Gründungsaufruf vom 11. August 1862 im „Westfälischen Merkur“ wird als Geburtsstunde des Turnvereins Münster (TVM) angesehen. Der heutige Name „Turngemeinde Münster von 1862 e.V.“ tritt erst seit 1951 auf. Der Appell richtete sich damals an die männliche Bevölkerung im Alter von 18 bis 30 Jahren. Erst im Jahre 1902 wurde eine Frauenabteilung ins Leben gerufen. In den zwanziger Jahren gehörte der Turnverein Münster von 1862 (TVM oder TV 1862) neben dem SC Preußen 08, dem Ruderverein von 1882 (RVM) und dem Schwimmverein von 1891 (SV 91) zu den bedeutendsten, nichtkonfessionellen Sportvereinen der Stadt. In den Jahren des Zweiten Weltkrieges kam insbesondere im Männerbereich das Sportleben mehr und mehr zum Erliegen. Als die Halle am Breul für eine Kornlagerung beschlagnahmt wurde, trafen sich die jugendlichen Turner und Turnerinnen zunächst in den Universitätsturnhallen am Domplatz und später in der Luftwaffenturnhalle auf der Loddenheide. Bei dem schweren Luftangriff auf Münster am 25. März 1945 wurde die Turnhalle am Breul restlos zerstört. Der Bau neuer Turnhallen in den 1960er Jahren in verschiedenen Stadtteilen erlaubte der TG, dort eigene Vereinsgruppen für Kinderturnen, Frauengymnastik und spielerisches Männerturnen zu bilden. 1964 kam es zur Gründung der Tennisabteilung, die sich an der Wienburg eine neue Sportanlage schuf. Im selben Jahr erwachte die Paddelabteilung in der Bootsanlage an der Werse zu neuem Leben, die Volleyballabteilung ihrerseits stieg in den Wettkampfsport ein. 2003 konnte die neue Sporthalle, die gemeinsam von dem Adolph-Kolping-Berufskolleg und der TG genutzt wird, eingeweiht werden.
Bestandsgeschichte:
Übernahme als Depositum in das Stadtarchiv in den Jahren 2002 und 2003. Der Nummernbereich von 217 bis 307 ist derzeit unbelegt.
Inhalt:
Verwaltung des Vereins sowie Publikationen und verschiedene Dokumentationen aus dem Verein speziell der Fechtabteilung. Im Konkreten: Allgemeiner Schriftverkehr und Schriftverkehr zu besonderen Anlässen(1931-2001); Sitzungsprotokolle und Rundschreiben (1970-1993); Aufsätze, Reden, Manuskripte (1947-1994); Veröffentlichungen der Turngemeinde (1921-1993); Publikationen münsterischer Vereine (1935-1972); Sonstige Veröffentlichungen (1909-1997); Zeitungen und Zeitungsausschnitte (1930-1998); Fotos und Postkarten (1930-1990); Sonstiges (1926-1996); Fechtabteilung (1961-1002).
Literatur:
Zur Vereinsgeschichte siehe auch Festschriften zum 50-jährigen, 100-jährigen und 125-jährigen Bestehen der Turngemeinde in der Bibliothek des Stadtarchivs.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ