Kirchengemeinde Gohfeld (Bestand)
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4.59
Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen (Archivtektonik) >> 04. Deposita von Kirchenkreisen und Kirchengemeinden >> 04.2. KG Kirchengemeinden >> 04.2.26. Kirchenkreis Vlotho
1593-1989
Der Bestand der Kirchengemeinde Gohfeld besteht aus 214 Archiveinheiten, die im April 1987 als Depositum in das Landeskirchliche Archiv übernommen wurden (vgl. A 11 - 02 / Vlotho Nr. 18092/87). Sie umfassen einen Zeitraum von 1660 - 1969. Da die älteren Akten schon von Dr. Ludwig Koechling geordnet worden waren, wurde die inhaltliche Ordnung beibehalten und die neuen Akten (57) dazugeordnet. Bei der Nummerierung der Akten wurde dagegen das Numerus - Currens - Prinzip angewandt, da die älteren Signaturen z.T. recht umständlich waren. Diese Altsignaturen sind in der entsprechenden Spalte aufgeführt. Bei den Ordnungsarbeiten stellte sich heraus, daß einige bereits von Dr. Koechling verzeichnete Akten nicht mehr vorhanden waren (vgl. Liste S. II).Die Kirchenbücher wurden zusammen mit den Registern der Konfirmierten (1751 - 1765, 1854 - 1870) ind der Kommunikanten (1829 - 1853) in den Bestand 8 übernommen, die Lagerbücher in den Betsand 11 (Nr. 144, 183). Die Bücher und Druckschriften wurden in die Bibliothek eingeordnet, während die Protokolle der Kreissynode Vlotho der Sammlung der Synodalprotokolle zugeführt wurden. Aus lagerungstechnischen Gründen wurden Karten u.a. zur Friedhofserweiterung 1887 und 1903 in dieKartensammlung (Best. 20.4/28 Nr. 25ff) und die Bauzeichnungen, u.a. des Kindergartenneubaus 1964, in die Sammlung der Bauzeichnungen (Best. 15.1 Nr. 186ff) übernommen.Zur Geschichte der Gemeinde Gohfeld sei auf die Chronik von Karl Kornfeld aus dem Jahre 1935 verwiesen, die allerdings mit Pfarrer Kuhlo endet, und auf die Jubiläumsschrift "950 jahre Kirche in Gohfeld", 1985. Zu dem Pastoren Eduard und Johannes Kuhlo ist ein Aufsatz von Christof Windhorst in den "Beiträgen zur Heimatkunde der Städte Löhneund Bad Oeynhausen" Nr. 12 erschienen. Leider ist die Überlieferung im Archiv wenig aufschlußreich über die Tätigkeit der für die gemeinde so wichtigen Pastoren wie Friedrich August Weihe, Eduard Kuhlo und Karl Ordelheide, während soziale Aktivitäten z.B. während des 1. Weltkriegs besser dokumentiert sind. Hinzuweisen ist auch noch auf "100 Jahre Eduard-Kuhlo-Heim", hrsg. v.d. Evang. Kirchengemeinde Gohfeld, 1987Bei der Benutzung ist darauf zu achten, dass vereinzelte Akten noch der allg. Sperrfrist unterliegen.Bielefeld, im September 1987Fehlende Archvialien (mit derSignatur nach der Ordnung von Dr. Koechling)I 13 Frauenhilfe 1907 - 1938I 14 Männerdienst 1935 - 1945K 3 Lagerbuch angef. 1896K 8 Ablösungen, Band 1 1827 - 1915M 7 Reparatur und Neubau des Pfarrhauses, Band 1 1828 - 1857
Bestand
"950 Jahre Kirche in Gohfeld", 1985; "Chronik der Kirchengemeinde Gohfeld" von Karl Konfeld, 1935;
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ