Handakten "Personalien"
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4-27-3 Lehr, Robert. Archivalien aus beruflicher, politischer und ehrenamtlicher Tätigkeit, 4-27-3-13.0000
4-27-3 Lehr, Robert. Archivalien aus beruflicher, politischer und ehrenamtlicher Tätigkeit Lehr, Robert. Archivalien aus beruflicher, politischer und ehrenamtlicher Tätigkeit
Lehr, Robert. Archivalien aus beruflicher, politischer und ehrenamtlicher Tätigkeit
1930-1932
Enthält u. a.: Stadtverordneter Lorenz Karsch, Wirtschaftsbund, betr. Dienstwohnungen der Beigeordneten Füllenbach und Haas [Bl. 1-4]; Brief des scheidenden Beigeordneten Knopp an den Vorsitzenden des Wirtschaftsbundes Carl Schrammen (18.11.1931), anliegend Beitrag aus der "Düsseldorfer Lokalzeitung" v. 14.11.1931 [Bl. 5-9]; Auseinandersetzung mit der Stadtratsfraktion des Wirtschaftsbundes wegen vermeintlicher Verleumdung (1931) [Bl. 10-12]; Protektion für den juristischen Hilfsarbeiter Werner Doenecke bei dessen Bewerbung beim Magistrat der Stadt Potsdam (1931) [Bl. 13-16]; Strafantrag gegen A. Oerding, Geschäftsführer des Wirtschaftsbundes und verantwortlicher Redakteur, wegen Beleidigung (1931), beiliegend: "Düsseldorf voran! Mitteilungen des Wirtschaftsbundes Düsseldorf e. V.", Jg. 7, Nr. 17, 2. Septembernummer 1931, darin: "Wohlerworben?", zu den Beamtenbezügen von Robert Lehr, sowie Jg. 8, Nr. 1, 1. Januarnummer 1932, mit einer Erklärung, die beleidigenden Äußerungen zu bedauern [Bl. 19-71b]; Anträge der kommunistischen Stadtverordnetenfraktion sowie der Fraktion des Wirtschaftsbundes auf Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen Oberbürgermeister Lehr wegen des RWE-Aktiengeschäfts (1931-1932) [Bl. 85-88]; Protektion des Corpsbruders Busse bei dessen Bewerbung für die Städtischen Krankenanstalten Düsseldorf (1932) [Bl. 92-96]; Protektion von Stadtrechtsrat Hans Brückmann bei der neu zu besetzenden Bürgermeisterstelle in Kleve 1931 [Bl. 97-98]; Protektion des Corpsbruders Coester bei der Bewerbung um eine Chefarztstelle in der Keetmannstiftung in Duisburg-Hamborn (1932) [Bl. 100-102]; Vorwürfe gegen den Beigeordneten Lenze wegen Mißachtung des Geschäftsgangs im Zusammmenhang mit dem neuen Fernheizwerk (1930) [Bl. 103-109]; Beschwerde des langjährigen Presseamtsleiters Hans Arthur Lux über seinen Nachfolger Dr. Klute und Angriffe der "Düsseldorfer Lokalzeitung" (1931-1932), beiliegend Jg. 27, Nr. 26 der "Düsseldorfer Lokalzeitung" v. 25.06.1932, darin: "Fiat Lux" [Bl. 114-117g]; Dr. Uhrhan wegen der Stelle des stellvertretenden Sparkassendirektors (1932) [Bl. 128-134]; Prof. Dr. Koetschau, Direktor der Städtischen Kunstsammlungen, zu einer Vereinigung der Akademiesammlung mit dem Städtischen Museum (1932) [Bl. 135-137]; Ernennung von Prof. Dr. Eckstein zum Professor für Kinderheilkunde an der Medizinischen Akademie Düsseldorf (1932 [Bl. 151-153]; Besoldung von Bürgermeister Gustav Reuter (1926-1932) [Bl. 154-159]; Protektion von Stadtsyndikus Walther Hensel bei der Bewerbung um die Stelle des Bonner Oberbürgermeisters (1932) [Bl. 171-172]; Beschäftigung von Dr. Sudbrack bei den Städtischen Krankenanstalten (1932) [Bl. 246-247].
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Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:29 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Stadtarchiv Düsseldorf (Archivtektonik)
- *4 Nachlässe, Deposita, Fremdarchive (Tektonik)
- Lehr, Dr. Dr. Robert (20.8.1883 Celle - 13.10.1956 Düsseldorf) Oberbürgermeister von Düsseldorf (1924-1933) Bundesinnenminister (1950-1953) (Tektonik)
- Lehr, Robert. Archivalien aus beruflicher, politischer und ehrenamtlicher Tätigkeit (Bestand)