A03-Bestand Kirchenfunk (Bestand)
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BR, Historisches Archiv (Archivtektonik) >> Tektonikgruppe A = Akten >> A03 Bestandsgruppe Hörfunk >> A03-Bestand Kirchenfunk 1958-1989 (Findbuch online)
1958 - 1989
Form und Inhalt: Der Kirchenfunk gehört zu den ältesten Redaktionen des Bayerischen Rundfunks. Sendungen wie "Katholische Morgenfeier" und "Evangelische Morgenfeier" wurden schon im Programm der Deutschen Stunde in Bayern in den 1920er Jahren gesendet, beim Reichssender München dann aber abgesetzt. Nach 1945 wurden die Kirchenfunk-Sendungen bei Radio München wiederaufgenommen. "Kirchliche Sendungen" im engeren Sinne sind dabei die Morgenfeiern und die Religiösen Feierstunden. Den Bestimmungen des Rundfunkgesetzes entsprechend wird dafür den Kirchen und anerkannten Religionsgemeinschaften eine "angemessene Sendezeit" zur Verfügung gestellt. Für die inhaltliche Ausgestaltung sind die Religionsgemeinschaften selbst verantwortlich. Den größeren Teil der Sendungen plant und gestaltet der Kirchenfunk aber in eigener Verantwortung. Er informiert seine Hörer*innen über alle wesentlichen Vorgänge in der Weltchristenheit; er fördert die Auseinandersetzung und Klärung in Fragen, die innerhalb der Kirchen und zwischen ihnen zur Diskussion stehen, und er bemüht sich vor allem um die "Grenzfragen", in denen Dogmatik, Ethik, Kirchenrecht und kirchliche Lebenspraxis unmittelbar "die Welt" berühren und sich in den Wissenschaften und Künsten, in Wirtschaft, Politik und gesellschaftlicher Ordnung mit ihnen überschneiden.
1995 wurde die Redaktion Kirchenfunk in "Kirche" umbenannt. 2006 erfolgt die Umbenennung der Redaktion in "Religion und Kirche". 2016 wurde die Redaktion mit der Redaktion Kirche und Welt, Fernsehen zusammengelegt und als Redaktion "Religion und Orientierung" in der Fernsehdirektion angesiedelt.
Die Leiter des Kirchenfunks für den Zeitraum des Findbuchs waren:
- Gunthar Lehner (1945-1958)
- Wilhelm Sandfuchs (1958-1979)
- Norbert Kutschki (1979-1996)
Der Bestand beinhaltet die Manuskripte sowie weitere Produktions- und Sendeunterlagen wie Laufpläne oder Programmkosten zu den verschiedensten Sendereihen des Kirchenfunks. Die Sendereihen "Katholische Welt" sowie "Evangelische Botschaft / Evangelische Perspektiven" sind aufgrund ihres Umfangs in einem eigenen Findbuch erfasst. Dieser Bestand "Kirchenfunk" enthält Sondersendungen, Gottesdienstübertragungen, Religiöse Feiern der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern sowie die Sendereihen:
- "Kirche und Welt"
- "Zum Sonntag"
- "Besuch am Krankenbett"
- "Minute der Besinnung"
- "Kirchliches Leben"
- "Auf ein Wort"
- "Gedanken für den Alltag"
- "Bedenkzeit - Nicht nur für Kranke"
Neben den Produktions- und Sendeunterlagen umfasst der Bestand auch zahlreiche Ordner mit internen und externen Schriftwechseln. Die Manuskripte zu den Sondersendungen sind mit Autor*in, Titel, Untertitel und Sendedatum erfasst. Die Manuskripte zu den genannten Sendereihen sind teilweise nur mit Autor, teilweise auch gar nicht tiefer erschlossen. Dies ist mit dem geringen Umfang von 1-2 Seiten sowie dem Fehlen eines eigenen Sendetitels zu begründen. Das Findbuch ist chronologisch sortiert. Angehängt ist ein Personen- und Sendetitelregister. Das Findbuch "Kirchenfunk" wird ergänzt durch zwei Findbücher aus der Provenienz Kirchenfunk:
- Findbuch zur Sendereihe "Katholische Welt" 1962-2018
- Findbuch zur Sendereihe "Evangelische Botschaft / Evangelische Perspektiven" 1961-2018
1995 wurde die Redaktion Kirchenfunk in "Kirche" umbenannt. 2006 erfolgt die Umbenennung der Redaktion in "Religion und Kirche". 2016 wurde die Redaktion mit der Redaktion Kirche und Welt, Fernsehen zusammengelegt und als Redaktion "Religion und Orientierung" in der Fernsehdirektion angesiedelt.
Die Leiter des Kirchenfunks für den Zeitraum des Findbuchs waren:
- Gunthar Lehner (1945-1958)
- Wilhelm Sandfuchs (1958-1979)
- Norbert Kutschki (1979-1996)
Der Bestand beinhaltet die Manuskripte sowie weitere Produktions- und Sendeunterlagen wie Laufpläne oder Programmkosten zu den verschiedensten Sendereihen des Kirchenfunks. Die Sendereihen "Katholische Welt" sowie "Evangelische Botschaft / Evangelische Perspektiven" sind aufgrund ihres Umfangs in einem eigenen Findbuch erfasst. Dieser Bestand "Kirchenfunk" enthält Sondersendungen, Gottesdienstübertragungen, Religiöse Feiern der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern sowie die Sendereihen:
- "Kirche und Welt"
- "Zum Sonntag"
- "Besuch am Krankenbett"
- "Minute der Besinnung"
- "Kirchliches Leben"
- "Auf ein Wort"
- "Gedanken für den Alltag"
- "Bedenkzeit - Nicht nur für Kranke"
Neben den Produktions- und Sendeunterlagen umfasst der Bestand auch zahlreiche Ordner mit internen und externen Schriftwechseln. Die Manuskripte zu den Sondersendungen sind mit Autor*in, Titel, Untertitel und Sendedatum erfasst. Die Manuskripte zu den genannten Sendereihen sind teilweise nur mit Autor, teilweise auch gar nicht tiefer erschlossen. Dies ist mit dem geringen Umfang von 1-2 Seiten sowie dem Fehlen eines eigenen Sendetitels zu begründen. Das Findbuch ist chronologisch sortiert. Angehängt ist ein Personen- und Sendetitelregister. Das Findbuch "Kirchenfunk" wird ergänzt durch zwei Findbücher aus der Provenienz Kirchenfunk:
- Findbuch zur Sendereihe "Katholische Welt" 1962-2018
- Findbuch zur Sendereihe "Evangelische Botschaft / Evangelische Perspektiven" 1961-2018
1 Findbuch
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 10:23 MESZ